Brech über sie weg

Früh am Morgen das Klirren
von Zaumzeug und Bügel.
Vom Leder der warme Geruch.
Das Scharren der Hufe auf dunklem Ziegel.

Will frei und glücklich sein –
Bedenken von gestern
sind alle jetzt klein.
An der Hand der Fuchshengst
am Zügel.

Ungestüm –
sein Wiehern wird tiefes und raues Schrei’n.
Auf das das Tor – die Welt ist mein.
Nach drüben zum Bächlein am Hügel.
Doch wer mir jetzt alles entgegentritt!
Woll’n mich wohl halten,

Geb’ ihm die Sporen,
zum Teufel damit…
Brech’ über sie weg.
Der Hengst beruhigt sich –
jetzt weiter im Schritt.

Von Hans-Jürgen Klose

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