Bitcoin: Hälfte der britischen Investoren erwartet Preisanstieg

Einer Umfrage zufolge denkt rund ein Drittel aller britischen Investoren, dass der Bitcoin-Zug für sie bereits abgefahren ist. Die Mehrheit jedoch erwartet einen Preisanstieg.

Von Redaktion

Fast ein Drittel der britischen Investoren gaben an, dass sie nicht in Bitcoin oder andere Kryptowährungen investieren würden, weil sie das Gefühl haben, „den Anschluss verpasst zu haben“, so eine gestern veröffentlichte Studie des Parliament Street Think Tanks (kein Bezug zu Großbritanniens gesetzgebendem Organ).

Die unabhängige Umfrage, „The Great Cryptocurrency Report“, befragte 2.000 britische Verbraucher in der letzten Februarwoche 2021, um ihre Investitionspläne inmitten der durch die Coronavirus-Pandemie ausgelösten wirtschaftlichen Unsicherheit zu messen.

Mehr als ein Drittel der Umfrageteilnehmer sagte, dass sie erwarten, dass der Preis von Bitcoin in diesem Jahr noch weiter steigen wird, auf 50.000 Pfund (70.000 Dollar) und 18 Prozent sagten eine Bewertung von 100.000 Pfund bis Ende 2021 voraus.

Etwa 29 Prozent gaben an, dass sie vor dem jüngsten Bitcoin-Bullenlauf, der durch die Pläne von PayPal, Kryptowährung auf seiner Plattform einzuführen, und den Einstieg institutioneller Investoren wie MicroStrategy und Tesla beflügelt wurde, niemals eine Investition in Kryptowährung in Betracht gezogen hätten.

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Fast ein Viertel der Befragten nannte Elon Musks Befürwortung von Bitcoin und sagte, dass dies ihnen mehr Vertrauen gegeben habe, in Kryptowährung zu investieren. Im Februar kaufte Musks Telsa 1.5 Milliarden Dollar in Bitcoin, was dazu führte, dass die Kryptowährung in nur 20 Minuten von 39,244 Dollar auf ein Hoch von 43,233 Dollar anstieg, so CoinGecko.

Im Gegensatz dazu wurden traditionelle Vermögenswerte, wie Aktien und Anleihen, von 37 Prozent der Investoren als „zu riskant“ im aktuellen wirtschaftlichen Klima wahrgenommen.

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Allerdings sagten 52 Prozent, dass sie immer noch eher in traditionelle Vermögenswerte wie Gold, Aktien oder Anleihen investieren würden als in Kryptowährungen. Und 55 Prozent sagten, dass sie in diesem Jahr keine Pläne haben, in Kryptowährungen zu investieren.

Aber das Bild ist deutlich anders bei Investoren, die bereits in Bitcoin investiert haben.

Denn eine weitere, kleinere Umfrage unter 100 Vermögensverwaltern und institutionellen Investoren, die von dem in London ansässigen Krypto-Fonds Nickel Digital Asset Management mit Decrypt geteilt wurde, ergab, dass 85 Prozent der Befragten, die bereits Bitcoin halten, planen, ihr Engagement in den nächsten zwei Jahren zu erhöhen.

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Immerhin könnten Sie wie viele britische Investoren auch das Gefühl haben, zu spät dran zu sein, wenn Bitcoin die Marke von 100.000 Dollar durchbricht.

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