USA: 500.000 Covid-Tote?

Nach offiziellen Angaben sollen bereits mehr als 500.000 Menschen in den USA an bzw. mit Covid-19 gestorben sein. Hält man die Leute weiter in Panik?

Von Marco Maier

Wenn es um Sars-CoV-2 bzw. Covid-19 geht, scheint Politik und Medien keine Panikmache zu schlimm zu sein, um die Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen. Dies gilt auch für die gestrige Aktion in den Vereinigten Staaten von Amerika.

So hat US-Präsident Joe Biden das Herabsetzen der amerikanischen Flaggen bei allen öffentlichen Gebäuden, Militärstützpunkten und diplomatischen Vertretungen auf halbmast angeordnet, um der rund 500.000 „Corona-Toten“ im Land zu gedenken. Auch wenn der Begriff „Corona-Tote“ etwas irreführend ist.

Denn wie das US-amerikanische CDC, also die nationale Gesundheitsbehörde des Landes, bereits im vergangenen Jahr zugab, hatten 94 Prozent der Betroffenen bereits (oftmals massive) Vorerkrankungen. Das heißt: sie starben nicht „an“ sondern „mit“ Covid-19. Wobei auch das so nicht ganz stimmt.

Denn es handelte sich hier um sogenannte „Test-Positive“. Wenn man die Kritik an den RT-PCR-Tests berücksichtigt und wahrscheinlich so zwischen 50 und 70 Prozent der positiv Getesteten eigentlich Falsch-Positive sind, dürfte man solche Zahlen eigentlich – nach regulären medialen Maßstäben betrachtet – nur unter massivem Vorbehalt publizieren.

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Nimmt man die Daten ernst, heißt dies:

  • Von den 500.000 „Covid-Toten“ sind in Wirklichkeit wahrscheinlich „nur“ um die 30.000 tatsächlich „an“ einer Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben. Der Rest (zumindest teilweise) „mit“ dem Virus.
  • Macht man keinen Unterschied zwischen „an“ und „mit“, dann sollte man zumindest die Falsch-Positiven herausrechnen – und dann ist man bei etwa 200.000 bis 250.000 mit Bezug auf Covid-19 verstorbenen Menschen.
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Aber auch hier gibt es wieder Einwände. Berücksichtigt man die Tatsache, dass zum Einen infolge der Überalterung der Gesellschaft ohnehin die Sterbezahlen auf natürliche Weise ansteigen und zum Anderen Covid-19 offenbar die Influenza (Grippe) fast völlig verdrängt hat, relativiert sich das Ganze nämlich auch wieder. Immerhin sterben jährlich auch viele Menschen mit bzw. an der Grippe.

Ich möchte nicht zynisch klingen, aber mit 80 Jahren und älter stirbt man nun einfach mal auch an für jüngere Menschen banalen Krankheiten und Infektionen. Und das Medianalter der mit bzw. an Covid-19 Verstorbenen liegt in den meisten Ländern (auch den USA) im Bereich um die 78 bis 80 Jahre. Das heißt: die Hälfte der Verstorbenen war älter als 80. So traurig es auch ist, einen Angehörigen zu verlieren, so gehört der Tod doch zum Leben dazu. Niemand lebt ewig.

Nicht zu vergessen: wir stehen in Sachen Überalterung der Gesellschaft erst am Anfang. Alleine in den USA ist die Zahl der Menschen im Alter von 65 und darüber von 37,2 Millionen im Jahr 2006 auf 49,2 Millionen im Jahr 2016 angestiegen. Ein Plus von rund einem Drittel. Inzwischen sind es knapp 55 Millionen Menschen. Dies führt dazu, dass Viren die früher zu Babyboom-Zeiten vielleicht für 5 Prozent der Menschen in den USA gefährlich waren heute schon 15 bis 18 Prozent der Bevölkerung betreffen. In 20 Jahren werden es bereits rund 22 Prozent sein.

Doch mit einer Panikmache wie bei Covid-19 ist wohl niemandem geholfen. Vielmehr sollte man sich darauf konzentrieren, effektive Behandlungswege für solche Infektionskrankheiten – und für die fatalen Vorerkrankungen – zu finden.

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2 Kommentare

  1. Die Zahlen relativieren sich noch weiter, wenn man berücksichtigt, daß die Sterbefallzahl unaufhörlich wächst. Grund dafür ist, daß die Bevölkerung unaufhörlich wächst.

    Die Leute haben aber auch echt Petersilien in den Ohren. Die Presse schreit ja förmlich ins Mikrofon, daß die Menschen „im Zusammenhang“ mit Corona gestorben sind.

    Meine Überlegung ist, daß die Welt an ähnlichen Übersättigungssymptomen leidet wie damals das Römische Reich. Die vielen Orgien haben Rom dekadent werden lassen. Hätte es damals Masken gegeben, wären die Römer sicher mit Masken herum gelaufen.

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