Neuer mutierter Covid-Stamm in Finnland entdeckt, der sich Tests entziehen kann

Eine neue Mutation bei Sars-CoV-2 sorgt in Finnland für Aufregung. Einige PCR-Tests könnten Probleme damit haben, ihn zu entdecken.

Von Redaktion

Krankenhausvertreter in Finnland haben mit einem Anstieg der Covid-19-Fälle zu kämpfen, da sich angeblich neue und ansteckendere Stämme im ganzen Land ausbreiten – einschließlich einer neuen Variante, die bei Tests möglicherweise nicht auftaucht, wie die Helsinki Times berichtet.

Laut Veli-Matti Ulander, dem leitenden Verwaltungsbeamten des Krankenhausbezirks Helsinki und Uusimaa (HUS), hat sich die Zahl der Covid-19-Patienten innerhalb einer Woche fast verdoppelt – was die Verlegung von Patienten in andere Teile des Landes erzwingt, als „Versuch, die Belastung des HUS durch das Coronavirus zu verteilen“, so Ulander gegenüber finnischen Medien. Der leitende HUS-Arzt Asko Järvinen fügte hinzu, dass der Druck, Patienten zu verlegen, in erster Linie durch Personalmangel entsteht.

Der neue Stamm, der von den in Helsinki ansässigen Vita Laboratories entdeckt wurde, ist angesichts der niedrigen Infektionsrate des Landes wahrscheinlich nicht in Finnland entstanden, so der Evening Standard. Es ist jedoch unklar, ob er infektiöser – oder tödlicher – ist als andere Stämme, die derzeit im Umlauf sind.

„Vita Laboratoriot Oy und das Institut für Biotechnologie der Universität Helsinki haben eine bisher unbekannte Variante des Coronavirus in einer Probe aus Südfinnland entdeckt“, so das Labor, das den neuen Stamm Fin-769H nannte. „Mutationen in dieser Variante machen es schwierig, sie in mindestens einem der von der WHO empfohlenen PCR-Tests nachzuweisen. Diese Entdeckung könnte einen bedeutenden Einfluss auf die Bestimmung der Ausbreitung der Krankheit haben.“

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Da der mutierte Stamm erst letzte Woche entdeckt wurde, ist es unklar, welchen Einfluss er auf den Ausbruch des Landes hat, obwohl der Zeitpunkt sicherlich merkwürdig ist.

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„Die Variante wurde erst letzte Woche bei einem Patienten entdeckt, so dass Details über die Infektiosität und mögliche Resistenz dieses Stammes gegen Impfstoffe noch nicht bekannt sind“, sagte Taru Meri, ein Forscher bei Vita Laboratories.

Was allerdings sicher sein dürfte, ist, wie sich das nun weiter entwickeln wird. Politik und Mainstreammedien werden sich darauf stürzen und neue Einschränkungsmaßnahmen wegen dieser „unsichtbaren Gefahr“ fordern.

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