Mit Großrechnern zu neuen Bitcoin

Es braucht einen immer größer werdenden Aufwand, um neue Bitcoin schürfen zu können. Großrechner übernehmen mittlerweile diesen Job.

Die Zeiten, in denen man die Kryptowährung Bitcoin noch mit seinem Personal Computer oder mit seinem Laptop nebenbei schürfen (also das Ausrechnen neuer Zahlencodes für das Kryptogeld) konnte, sind schon längst vorbei.

Und nicht nur das: war es früher zu kleinen Preisen noch oftmals eher ein Verlustgeschäft, selbst wenn man einen High-End-Rechner hatte, so überstiegen die Stromkosten oftmals den Wert der Coins die man sich erschürfen konnte.

Und heute? Bei Kursen um die 50.000 US-Dollar je Bitcoin lohnt sich offenbar nur noch der Einsatz von Großrechnern. So berichtet die Tagesschau zu dem Thema:

„Das Cambridge Centre for Alternative Finance (CCAF) befasst sich mit diesem Thema und hat dazu einen Index erstellt. Der Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index soll praktisch in Echtzeit einschätzen, wieviel Strom aktuell für das Mining aufgewendet wird. Die Daten werden dann auf das Jahr hochgerechnet. Der ermittelte Wert liegt derzeit bei rund 120 Terawattstunden. Das ist mehr, als die Niederlande im Jahr an Strom verbrauchen. Der jährliche Stromverbrauch Deutschlands beträgt rund 524 Terawattstunden.“

Und weiter:

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„Dass der Stromverbrauch so erstaunlich hoch ist, hat mit dem hohen Aufwand beim Mining zu tun. Um Bitcoins zu schürfen, müssen Computer komplexe Rechenaufgaben lösen. Je mehr Menschen sich am Bitcoin-Schürfen versuchen, desto aufwändiger sind die Berechnungen, um neue herzustellen. Mit dem heimischen PC ist das kaum noch zu machen.“

Warum teuer schürfen wenn man Bitcoin auch kaufen kann?

Da stellt sich natürlich die Frage nach dem Aufwand und dem Nutzen des Minings. Ist es nicht sinnvoller, sich an einer Bitcoin-Börse anzumelden und so direkt in den Handel mit der beliebten Kryptowährung einzusteigen? Hier loslegen!

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Für den Otto Normalverbraucher lohnt sich das Mining ohnehin längst nicht mehr, dafür jedoch umso mehr der Kauf von Bitcoins und anderen Kryptowährungen. Denn wer weiß, ob die Marke von 100.000 Dollar je Coin nicht auch bald schon erreicht wird?

Zudem geht es ja auch einfacher, sich direkt am Handel mit Bitcoin, Ethereum & Co zu beteiligen als diese aufwändig und teuer zu schürfen. Diesen Aspekt sollte man in seine Berechungen mit einkalkulieren.

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