Kreml: Der Westen spricht mit „wahnsinniger Beharrlichkeit“ über Sanktionen

Im Kreml schüttelt man wegen der ständigen Sanktionen des Westens nur noch mit dem Kopf. Man erkennt bereits eine Manie.

Von Redaktion

Russland sucht eine Lösung für die kompliziertesten Fragen in seinen Beziehungen mit dem Westen durch den Dialog, während die Europäische Union und die Vereinigten Staaten mit wahnsinniger Hartnäckigkeit über Sanktionen sprechen, sagte der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow den Medien am Mittwoch, als er um einen Kommentar über die Möglichkeit neuer Restriktionen gegen Moskau gebeten wurde.

„Bedauerlicherweise redet Brüssel ständig über Sanktionen. Das tun auch die Vereinigten Staaten. Mit wahnsinniger Beharrlichkeit. Das ist etwas, was wir niemals begrüßen werden. Es ist etwas, das wir überhaupt nicht mögen“, sagte Peskow.

Er betonte, dass Russland hoffe, dass „der politische Wille zur Fortsetzung des Dialogs die Oberhand gewinnen wird und die kompliziertesten Fragen in den Beziehungen mit dem Westen „ausschließlich im Rahmen eines Dialogs“ gelöst werden.

„Andererseits verpflichtet uns die potenzielle Bedrohung durch solche unfreundlichen Äußerungen dazu, mobilisiert und auf der Hut zu bleiben“, sagte Peskow.

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Er betonte, dass Moskau niemals Vergeltungsmaßnahmen ergriffen habe, die gleichbedeutend damit wären, sich selbst in den Fuß zu schießen.

„Die Reaktion war immer wohlüberlegt und stimmte mit unseren eigenen Interessen überein“, sagte Peskow und fügte hinzu, dass Russland bereit sei, die Bedenken seiner Partner zu berücksichtigen, während es seinen eigenen Interessen Priorität einräume.

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2 Kommentare

  1. Die Amis haben übersehen oder wollen es nicht zur Kenntnis nehmen, daß Rußland sich vor 30 Jahren veränderte und seither eine gute Entwicklung erfährt, sicherlich noch nicht so wie im Westen und ist auch noch nach innen restriktiver, aber auf dem besten Weg zum Fortschritt und nun sollten sie das mal zur Kenntnis nehmen und nicht nach altem Strickmuster handeln, deren Zeit schon lange vorrüber ist.

    Das Verhalten der USA und der EU ist dem Umstand gezollt, daß die Erstgenannten unter fadenscheinigen Vorwänden an die Resourcen der Weiten Sibiriens herankommen wollen und dazu nötigen sie ihre Satrapen ins gleiche Horn zu blasen und es werden dann Argumente herbeigezogen, die hanebüchen sind und wenn sie lautere Absichten hegen würden, dann hätten sie sich nach 1990 vertragsgemäß verhalten und nicht noch das Bollwerk Ukraine zum Umsturz angeheizt um damit Rußland zu schädigen, was sich naturgemäß zur Wehr gesetzt hat.

    Im Prinzip ist das Verhalten der EU geradezu abartig, denn die müßten selbst das größte Interesse daran haben sich durch die vereinte Landmasse mit Rußland gut zu stellen, zum Vorteil beider Parteien und nicht die hegemonalen Absichten der USA zu unterstützen, die heute noch vom Feind von vorgestern reden, der aber lediglich das gleiche gemacht hat wie sie, nämlich das eroberte Gebiet nach dem 2. Weltkrieg zu verwalten, mehr nicht.

    Wenn es dabei zu Unterdrückungen kam war auch das schon früher auf die Wühlarbeit des Westens zurück zu führen, Rußland zu untergraben und das hat bis heute nicht aufgehört und sie haben auch vermutlich kein Interesse daran, mit diesem Land vernünftig umzugehen, damit man alte Befindlichkeiten ausräumen kann.

    Nun will niemand Rußland einen Freibrief ausstellen, daß unter den Sowjets nicht viel Unrecht geschehen ist, aber wenn wir an eine gute Zukunft glauben wollen, können wir das nicht mit Anklagen und Unterstellungen erreichen, denn keine Regierung Rußlands kann es sich erlauben, das Land ungestraft anderen Interessen zu überlassen, das gleiche gilt auch für die USA und deshalb wäre es sinnvoll ein gutes Verhältnis einzuleiten, wobei Kritik nicht zu kurz kommen muß, aber die ständigen Aktionen, auch in Form von Sanktionen könnten die Vorstufe für kommende Auseinandersetzungen sein, die dann in einem Chaos enden könnten und wer das nicht sehen will ist verantwortungslos, auch seinen eigenen Bürgern gegenüber.

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