Ist Bitcoin das Geld der Zukunft?

Bislang betrachten viele Menschen Bitcoin vor allem als Spekulationsobjekt. Dennoch zeichnet sich bereits ab, dass die Kryptowährung bald schon auch tatsächlich eine reale Geldfunktion übernehmen kann.

Was halten Sie von Bitcoin? Ist die Kryptowährung für Sie eher ein Spekulationsobjekt, oder sehen sie darin tatsächlich eine Form von Geld? Nun ja, eigentlich ist es beides. So wie tagtäglich Menschen mit Dollars, Euros, Britischen Pfund, Schweizer Franken und so weiter handeln und infolge von Kursveränderungen Gewinne erzielen wollen, geschieht dies auch mit digitalen Währungen wie Bitcoin, Ethereum & Co.

Zwar sorgen die großen Kursbewegungen derzeit dafür, dass die Kryptowährungen eher als Spekulationsobjekte betrachtet werden, doch irgendwann pendelt sich die Kaufkraft von Bitcoin & Co einigermaßen ein. Spätestens dann, wenn alle 21 Millionen Bitcoins geschürft wurden und keine neuen mehr produziert werden können, wird sich die digitale Währung als klassisches Geld bewähren müssen.

Doch wie kommt man an Bitcoins und andere Kryptowährungen? Zum Beispiel, indem Sie bei Bitcoin Code ein Konto eröffnen und sich dann eigene Coins zulegen. Damit starten Sie sozusagen in die Zukunft des Geldes.

Dank der Blockchain-Technologie sind bei den digitalen Währungen der Zukunft viele neue Möglichkeiten vorhanden.

Bitcoin & Blockchain – Technologie der Zukunft

Das Ziel von Blockchain ist es, dass digitale Informationen aufgezeichnet und verteilt, aber nicht bearbeitet werden können. Die Blockchain-Technologie wurde erstmals 1991 von Stuart Haber und W. Scott Stornetta skizziert, zwei Forschern, die ein System implementieren wollten, bei dem die Zeitstempel von Dokumenten nicht manipuliert werden können. Aber erst fast zwei Jahrzehnte später, mit dem Start von Bitcoin im Januar 2009, hatte die Blockchain ihre erste reale Anwendung.

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Das Bitcoin-Protokoll ist auf einer Blockchain aufgebaut. In einem Forschungspapier, in dem die digitale Währung vorgestellt wurde, bezeichnete der pseudonyme Schöpfer von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, sie als „ein neues elektronisches Geldsystem, das vollständig auf Peer-to-Peer-Basis arbeitet, ohne eine vertrauenswürdige dritte Partei“.

Das Wichtigste hierbei ist, dass Bitcoin die Blockchain lediglich als Mittel zur transparenten Aufzeichnung eines Zahlungsbuchs verwendet, aber die Blockchain kann theoretisch zur unveränderlichen Aufzeichnung einer beliebigen Anzahl von Datenpunkten verwendet werden.

Gerade das macht Kryptowährungen so interessant – und in gewisser Weise auch sicher. Denn wenn Sie von jemandem bestohlen werden, können die nachfolgenden Bewegungen auch nachvollzogen werden. Nicht umsonst hat das US-amerikanische FBI Dank dieser Technologie auch schon viele Kriminelle überführt, die sich in Bitcoin bezahlen ließen.

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Ein Kommentar

  1. Null-Zinsen und Gelddruckerei begleiten das System schon sehr lange. Müntefering wollte wegen des deflationären Drucks Helicopter-Geld regnen lassen und Draghi sagte, er wolle Inflation. Komischerweise verstanden beim Bankencrash alle, die Hyperinflation stehe vor der Tür.
    Einer Inflation kann man leicht begegnen mit steigenden Zentralbankzinsen. Bei einer Deflation liegt die Sachlage anders. Daran scheitert man meistens. Irgendwann kommt die Hyperinfaltion natürlich, aber nicht als rollendes Gewitter, sondern als Blitzschlag, und dann ist alles wertlos. So wertlos, wie die Kultur geworden ist. Was wir heute sehen, sind keine Tempel, sondern mit Computerinhalten zusammengebastelte Kasernen. Darum sind die so häßlich. Da steckt nichts mehr drinnen an Kreativität und baumeisterlichem Können. Sowas baut jeder Depp.

    Praktisch erleben wir doch wohl einen Sturm in vermeintliche Sicherheit? Aber wie sicher sind Technologie und Internet, wenn alles andere den Bach runter geht?

    Deflation führt zu Nullwachstum. Das ist die Stunde der Dienstleister. Die schalten sich überall dazwischen.
    Die Ungleichgewichte in der turbo-kapitalistischen Gesellschaft führen zu noch mehr Gelddruckerei, und die Fiart-Knete wird auch noch für anorganische Spleens verpulvert.

    Wer viel Geld hat, legt es an in Land, Rohstoffe und konservative Industrie. Der Bitcoin ist meines Erachtens nur eine Krücke für die Krücke. Die bricht mit weg, wenn der Blitz einschlägt und der Orkan kommt.

    Klingt vielleicht sehr pessimistisch? Schau dich um!

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