Indonesien bestraft Bürger, die Covid-Impfung verweigern

Wer sich in Indonesien weigert, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen, muss mit einer Geldstrafe und dem Entzug von Sozialgeldern rechnen.

Von Redaktion

Die indonesische Regierung droht Bürgern, die sich weigern, sich mit dem Covid-19-Impfstoff impfen zu lassen, mit einer ungewöhnlich harten Strafe, da der riesige Inselstaat, einer der bevölkerungsreichsten der Welt, eine der aggressivsten Impfkampagnen der Welt durchführt.

Wie Reuters berichtet, droht die indonesische Hauptstadt Jakarta den Einwohnern mit Geldstrafen von bis zu 5 Millionen Rupiah – etwa 300 Euro – für jeden, der sich weigert, sich impfen zu lassen. Zusätzlich zu den Bußgeldern droht die Regierung mit dem Entzug von Sozialhilfe.

Der stellvertretende Gouverneur von Jakarta, Ahmad Riza Patria, sagte, dass die städtischen Behörden lediglich die Regeln befolgten und solche Sanktionen ein letztes Mittel in Jakarta seien, das für etwa ein Viertel der mehr als 1,2 Millionen Coronavirus-Infektionen des Inselstaates verantwortlich ist.

„Wenn Sie sich weigern, gibt es zwei Dinge, Sozialhilfe wird nicht gewährt, (und eine) Geldstrafe,“ sagte Riza zu Reportern.

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Damit wird auch klar, was die Menschen in wahrscheinlich noch mehr Ländern erwartet. Auch wenn es vielerorts noch heißt, dass es keine Zwangsimpfung geben wird. Doch wenn man bedenkt, dass immer mehr Länder bereits hingehen und den Besuch öffentlicher Einrichtungen nur noch mit Impfung erlauben, sieht man, wohin die Reise geht.

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7 Kommentare

  1. Die Indonesier sind auch nicht gesegnet. Der Entzug der Sozialhilfe ist asozial.

    Das wäre ein Grund für harte Sanktionen, denn was die Regierung ausspricht, ist eine Kriegserklärung an die Armen und Abhängigen.

    Kauft nichts aus Indonesien.

    Die Regierungen der Welt haben einen mentalen Totalschaden erfahren. In der Überwelt muß irgendwas ganz Großes zusammengebrochen sein.

  2. Was für ein absurd dummer Kommentar @Statist !

    Wenn Indonesien sanktioniert wird oder wir nichts mehr von dort kaufen, dann schaden wir direkt der dortigen Bevölkerung selbst und machen es ihnen noch schwerer.

    Denn es würden Unternehmen leiden von denen der kleine Mann abhängig ist, der dann seinen Job verliert oder weniger Lohn erhält, weil keiner mehr die Produkte abnimmt oder sanktioniert wird.

    Außerdem haben wir uns in keiner Weise in andere Staaten einzumischen, denn das Volk müsste dort selbst aus eigener Kraft und eigenem Antrieb im Rahmen einer friedlichen Revolution, die Dinge in Bezug auf die ungewollte Zwangsimpfung angehen. Bleibt das Volk passiv, dann ist es ganz allein seine Entscheidung.

  3. Oje, der @Korrektor

    Ihre kleinbürgerlichen Vorstellungen von Gerechtigkeit können Sie sich bitte sparen. Oder ersparen Sie sie mir.

    Mit Sanktionen treffen Sie die Hinternmänner, deren Treiben Ihnen scheinbar egal ist. Keine Sanktionen heißt weiter-so.

    1. Sanktionen haben in der Geschichte noch kaum gewünschte Ergebnisse gebracht. Die Eliten eines sanktionierten Landes finden immer ihre Wege. Man blicke nach Nordkorea, Kuba, den Iran oder Venezuela.

  4. Die Diskussion um Indonesien wäre lustig, wäre die Problematik nicht von historischer Natur. Denn Indonesien hat auch mit den getürkten Zahlen nicht einmal eine Epidemie, geschweige eine Pandemie. Mit 245 Millionen Einwohnern und 39.000 Toten, rangiert dieser Staate bei der Mortalität am unteren Ende aller großen Staaten. England hat z.B. mit seinen 68 Millionen EW 126000 angeblich Corona Tote zelebriert. Da kommen die asiatischen Staaten nicht mit. Zieht man noch die 94 % an schwer Vorerkrankten ab, wie das US-amerikanische Gesundheitsministerium bestätigte, dann reden wir über nichts. Fragt sich, wer die Politmarionetten für diese unsinnige Maßnahmen und Impfungen bezahlt. Wer glaubt eigentlich immer noch, dass es hier um ein Virus geht?

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