Die selektive Empörung von Jens Stoltenberg

Die möglichen Folgen von Stoltenbergs lächerlicher, entsetzlicher NATO-Politik und seinen infantilen feuchten Träumen werden schrecklich sein, schreibt Martin Sieff.

Warum war die Erstürmung des Kapitols für NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg „schockierend und inakzeptabel“, wenn der gewaltsame Putsch zum Sturz der Demokratie in der Ukraine mit der offenen schamlosen Unterstützung der Vereinigten Staaten und der Europäischen Union es nicht war?

„Schockierende Szenen in Washington, DC“, twitterte Stoltenberg am 6. Januar. „Das Ergebnis dieser demokratischen Wahl muss respektiert werden.“

Doch kaum mehr als einen Monat später empfing Stoltenberg persönlich mit offenen Armen im NATO-Hauptquartier in Brüssel den Premierminister der Ukraine, den Chef einer Regierung und eines politischen Systems, das 2014 mit voller Unterstützung der NATO, der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten durch den Sturz der wirklich demokratischen Regierung von Präsident Viktor Janukowitsch errichtet wurde.

Begierig darauf, thermonukleare Spannungen zwischen Ost und West zu schüren, und sich überhaupt nicht darum kümmernd, ob dadurch Atomwaffen auf London, New York und Washington fallen, geschweige denn auf Moskau, erklärte der ukrainische Premierminister Denys Shmyha am 9. Februar stolz, dass zwei neue NATO-Marinebasen am Schwarzen Meer noch vor Ende dieses Jahres eröffnet würden.

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Eine Analyse von Martin Sieff

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3 Kommentare

  1. Die Nato war sicherlich mal nach dem letzten Weltkrieg aufgrund mancher Unsicherheit als Verteidigungspakt gut angedacht, obwohl die Russen während dem 2. Weltkrieg ihre legitimen Interessen verteidigt haben und danach lediglich das gleiche gemacht haben wie die anderen Siegemächte, indem sie einen Teil Deutschlands und des Ostens beherrschten.

    Nicht die Russen haben dann eine Bedrohungslage geschaffen, sondern der Westen unter Führung der USA, die dann Rußland zum Teufel erklärt haben um aus strategischen Gründen Teile des Ostens unter freiheitlichen Gesichtspunkten an sich zu reißen, wo sie heute ja immer noch dabei sind und trotz Verträgen sich nach der Wiedervereinigung an nichts halten um die Beziehungen zu normalisieren.

    Natürlich war man hinter der Zonengrenze in einer anderen Welt, aber auch diese hat sich im Laufe der Jahre verändert und mit der Perestroika war es doch offensichtlich, daß auch in Rußland andere Zeiten angebrochen sind, nur wollten es viele hierzulande nicht so richtig verstehen und verhalten sich immer noch nach dem gleichen Strickmuster von damals.

    General Patton wollte am Kriegsende gleich weitermarschieren und Rußland vereinnahmen, was aber verhindert wurde und von den Russen sind solche Gedankenspiele ja nicht bekannt, mit Ausnahme ihrer Verteidigungsüberlegungen die durchaus legitim sind.

    So sind die ganzen phantomartigen Planspiele der Nato nur dem einen Umstand gezollt, irgendwie an den einseitig erklärten Agressor heranzukommen und das auch nicht nur in geopolitischer Hinsicht, sondern auch aus wirtschaftlichen Interessen der Ausbeutung und diese hinterlistige Art trägt in sich den Keim für neue Auseinandersetzungen, wobei man Rußland in seinen Handlungen seit 70 Jahren nicht immer zustimmen muß und die auch sehr restrektiv waren, aber die orientieren sich meistens an eigenen verteidigungspolitischen Interessen und sind nicht auf Eroberungsgelüste zurück zu führen, denn das machen sie nur, wenn sie angegriffen werden, während die anderen ihr Eingreifen unter dem Gesichtspunkt der Verteidigung zur Maxime erklärt haben.

    Es ist richtig, daß die Besatzer im Osten ein straffes Regime geführt haben, aber die Besatzer im Westen war auch nicht aus Zuckerwatte und ihr ewiges Bohren über den sogenannten Verteidigungspakt Nato ist eher als Risikofaktor zu begreifen, weil der Grund entschwunden ist und trotzdem machen sie weiter wie gehabt und zündeln an der Lunte, bis es dann wirklich mal kracht.

    Das muß in unserem eigenen Interesse aufhören und es gibt halt Anheizer die es aus unterschiedlichen Erwägungen nicht lassen können, das war vor den beiden letzten Kriegen schon so und hat sich bis heute leider nicht geändert.

  2. Zitat Goethe : “ Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden. “
    Zitat Marcus Aurelius : “ Wie lächerlich und weltfremd ist der, der sich über irgend etwas wundert, das im Leben vorkommt. “

    An dem Stoltenberg ist nichts lächerlich – der ist einfach kein Mensch.

  3. Für meine Begriffe lügt der Stoltenberg etwas zuviel. Und nein, die NATO ist kein Verteidigungsbündnis, lediglich der große Knüppel eines Terrorstaates mit stark demagogischen Politikern/ Hintergrundmächten! Von derartigen seltsamen „Freunden“ sollten wir uns besser fernhalten, wobei sich die Krake bereits unübersehbar im besten Schland eingenistet hat. Ähnlich wie bei einer schweren, metastierenden Erkrankung, werden auch bislang (relativ) gesunde Organe befallen, da der ursprüngliche Wirt die Funktion aufgibt….sieht nicht gut aus für die Heimstätten des Manchesterkapitalismus.

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