Covid-19: Nur Scheinopposition in Deutschland

Die sogenannte Opposition in Deutschland führt in Sachen Covid-19 nur Scheingefechte. An die Substanz will niemand gehen.

Von Marco Maier

Ab und an vernimmt man seitens der Oppositionsparteien im Bundestag kritische Worte in Sachen „Corona-Maßnahmen“, Lockdowns, Impfstoffbeschaffung und dergleichen. Doch substanzielle Kritik sucht man vergebens.

Gerade von AfD und FDP wäre es eigentlich zu erwarten gewesen, dass sich etwas tut. Fehlanzeige. Immerhin ist der Virologe Drosten ja faktisch ein Staatsangestellter (zumal die Charité dem Staat gehört) und hier wäre es vielleicht einmal angebracht, im Bundestag die richtigen (An-) Fragen zu stellen (und das nicht nur wegen den Ungereimtheiten bezüglich dessen Doktorarbeit).

Warum gibt es keine Aufforderungen dazu, sich in Sachen RT-PCR-Tests auf die jüngsten Empfehlungen der WHO (siehe hier und hier) zu stützen? Immerhin stützt sich die Weltgesundheitsorganisation mittlerweile auf mehrere überprüfte Studien, wonach solche Tests mit zunehmenden Zyklen (dem sogenannten Ct-Wert) immer unzuverlässiger werden und fast nur noch Falsch-Positive erzeugen.

Wo bleibt der Aufschrei der Opposition gegen die herangetestete P(l)andemie? Immerhin ist klar, dass Test-Positiv nicht gleich Fall-Positiv ist. Zumindest allen außer der Bundesregierung, dem Robert-Koch-Institut und Drosten – wie es scheint. Denn die scheinen sich nicht um solche Studien zu kümmern, wenn sie dem großen unfehlbaren Dr. Drosten nicht in den Kram passen.

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Aber auch die deutschen Oppositionsparteien scheinen sich nicht sonderlich darum zu kümmern, sondern sich lieber auf politischen Hickhack zu konzentrieren, um im tagespolitischen Geplänkel Pluspunkte zu sammeln. Man kritisiert die wirtschaftlichen Auswirkungen der Lockdowns, nicht jedoch die offensichtlich falsche Anwendung der RT-PCR-Tests mit zu vielen Zyklen, die zu überhöhten Fallzahlen führen und damit auch die Begründung für die Lockdowns liefern.

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6 Kommentare

  1. Dieses Gefühl der Scheinopposition besteht schon lange und vermutlich verfahren sie nach dem Motto, lauwarm duschen zu wollen, aber nicht dabei naß zu werden und bei der linken Übermacht wird es nicht nur bei verbalen Auseinandersetzungen bleiben, die werden vermutlich auch schon eingeschüchtert und wer setzt schon gerne seine eigene Stellung zur Disposition und deshalb kann man derzeit nur noch die Hardliner innerhalb der Parteien bis zum Beweis des Gegenteils einigermaßen für voll nehmen, alles andere sind Mitläufer und sie werden ihrem Wahlvolk auch nichts zu bieten haben außer frommen Ansagen, die dann im Sande verlaufen und alles ist zufrieden, außer dem Enttäuschten, der dann allein im Regen steht.

  2. Das Wählervolk war damals begeistert davon, Bernd Lucke mit der Nullnummer Frauke Petry zu ersetzen, sich nach rechts zu öffnen und statt Politik zu machen, von Islamismus und Sozialismus zu quatschen.

    Das wollte nicht sehen, daß nicht nur die Rechtsblogs, Ulfkotte, Geolitico, Kopp, .. hinter dem Putsch standen, sondern auch die Tagesschau, die Welt, das Handelsblatt, ..

    Das Problem an der AfD sind die Rechten. Mit denen ist die AfD keine Lösung, sondern zum Problem für uns alle geworden.

  3. Nun ja, der Titel der Überschrift könnte auch heißen:
    „Die sogenannte Opposition in Deutschland führt nur Scheingefechte.“
    Offensichtlich sind mehr Menschen der deutschen Bevölkerung der Meinung. Die Preußische Allgemeine Zeitung(paz.de) berichtet mit dem Titel:
    „Sehnsucht nach einer neuen bürgerlichen Kraft“ über eine aktuelle INSA-Umfrage zu den Chancen einer neuen Partei in Deutschland.

  4. „Die sogenannte Opposition in Deutschland führt in Sachen Covid-19 nur Scheingefechte. An die Substanz will niemand gehen.“
    Leider wahr.
    Die AfD hat einige gute Asse, aber auch den VS in ihren Reihen und die Neue Mitte Hörstel wird nicht ergriffen.

  5. Karl Lauterbach: (*1963, MdB, SPD) „Im Herbst kommen wir in den Bundestags-Wahlkampf. Ich hoffe, dass der Klimawandel in allen Wahlprogrammen eine dominierende Rolle spielen wird. Mich persönlich haben die Erfahrungen mit der Corona-Pandemie jedoch pessimistisch gestimmt. Somit benötigen wir Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels, die analog zu den Einschränkungen der persönlichen Freiheit in der Pandemie-Bekämpfung sind.“

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