Am Ende der Zeit

Will nun Altes nicht mehr leimen
Neues will geboren sein.
Tränenleer tanzt er eine Stadt ins Meer
Tief in sich spürt Shiva Keimen
Am Ende der Zeit
werden seine Wirbel enger.
Dreht sich schneller, dreht sich strenger
Sturm bricht los
und mit riesigem Getos
brechen Mauern, brechen Herzen,
fallen Städte unter Schmerzen.
Ganz in sich allein
ist der Tänzer nur noch Wirbel.
Was gewesen lässt er sein,
Stützen, Halten stellt er ein.
Neues will geboren sein.
Kraftlos fällt ein Menschengeschlecht.
Alles Dumme war ihm recht.
Tanzt’s in Stücke, tanzt’s in Scherben,
Überlässt es dem Verderben.
Will nun nichts mehr halten.
Alles macht er neu, nichts lässt er beim Alten
Wer aufrecht stehen kann, der steht.
Der Rest der geht.

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