75 Prozent der Republikaner wollen, dass Trump eine große Rolle in der GOP spielt

Die Wähler der Grand Old Party (GOP), wie die Republikanische Partei auch genannt wird, stehen weitestgehend hinter Donald Trump. Dies zeigt eine neue Umfrage.

Von Redaktion

Drei Viertel der Republikaner sagten den Meinungsforschern der Quinnipiac University, dass sie wollen, dass der ehemalige Präsident Donald Trump eine prominente Rolle in der republikanischen Partei spielt, so eine Umfrage, die zwei Tage nach Trumps Freispruch veröffentlicht wurde.

Die nationale Umfrage, die an einer repräsentativen Stichprobe von 1.056 Erwachsenen durchgeführt wurde, ergab, dass 75 Prozent der republikanischen Befragten sagten, Trump solle in Zukunft eine wichtige Rolle in der GOP spielen, wobei diese Zahl auf 34 Prozent sinkt, wenn alle Kategorien von Befragten berücksichtigt werden.

Gleichzeitig sagten 87 Prozent der Republikaner, dass sie denken, dass Trump nicht von zukünftigen Ämtern ausgeschlossen werden sollte, wobei diese Zahl auf 43 Prozent sinkt, wenn Demokraten und Unabhängige in die Umfrage einbezogen werden.

“Er ist bei der GOP sicherlich nicht in Ungnade gefallen. Zweimal angeklagt, von den Demokraten im Prozess verunglimpft und von den sozialen Medien praktisch zum Schweigen gebracht… trotz alledem hat Donald Trump einen festen Stand in der Republikanischen Partei”, sagte Tim Malloy, Analyst der Quinnipiac University Polling, in einer Mitteilung vom 15. Februar.

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Diese Umfrage zeigt auch, dass die innerparteilichen Gegner Donald Trumps beim Wahlvolk einen schweren Stand haben. Es ist gut möglich, dass Trump versucht, bei den Vorwahlen zu den Midterm-Elections jene Kandidaten in seiner Partei unterstützen wird, die hinter ihm stehen. Dies könnte sogar so weit gehen, dass es zu einer Parteispaltung kommt.

Immerhin hat sich Trump Berichten zufolge überlegt, eine “Patriot Party” aufzubauen. Diese könnte er aus den Republikanern heraus gründen und sogar noch einige bislang unabhängige Kandidaten für sich gewinnen. Dies wäre eine ernsthafte Herausforderung für die US-Politik, die seit Jahrzehnten von einem Zweiparteiensystem dominiert wird, wobei beide Parteien an und für sich auch nur das “Teile und herrsche”-Spiel der US-Oligarchen vorantreiben.

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