WHO warnt: Keine rasche Rückkehr zur Normalität

Selbst eine Herdenimmunität gegen Covid-19 werde keine schnelle Rückkehr zur Normalität bringen, warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Von Redaktion

Nach wiederholtem Hin und Her über alles, von der Wirksamkeit von Masken bei der Verhinderung einer Infektion mit Covid-19, bis hin zu der Frage, ob asymptomatische Personen als Überträger einer Covid-19-Infektion gelten, warnen WHO-Beamte nun, dass selbst die Massenimpfkampagnen, die von lokalen Regierungen durchgeführt werden, nicht ausreichen werden, um die Welt “zurück zur Normalität” zu bringen.

Laut Dr. Dale Fisher wird die Gesellschaft “nicht schnell wieder normal werden”, nur weil die Menschen eine Herdenimmunitätsstrategie mit Schwerpunkt auf Impfungen annehmen. Die Bemerkungen wurden während der Reuters Next-Konferenz am Montag gemacht.

Auf der Veranstaltung diskutierten Gesundheitsexperten aus aller Welt über Strategien zur Eindämmung des Virus.

“Wir wissen, dass wir die Herdenimmunität erreichen müssen, und wir brauchen das in einer Mehrheit der Länder, also werden wir das nicht 2021 sehen”, warnte Dr. Fisher, Vorsitzender des Global Outbreak Alert and Response Network, bevor er hinzufügte, dass, während einige Nationen es erreichen könnten, die Welt “nicht schnell wieder normal werden wird.”

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Seine Kommentare wurden später von Dr. Swaminathan (dem Chefwissenschaftler der WHO) wiederholt.

Entgegen dem Beharren der Wissenschaftler seit Monaten, dass das Virus nicht schnell genug mutiert, um neue Probleme zu schaffen, warnte Fisher, dass es sich immer noch in einer Weise verändern könnte, die die Wirksamkeit von Impfstoffen beeinträchtigen könnte, was den Kampf gegen die Krankheit zurückwerfen würde (auch wenn jeder Impfstoffhersteller darauf besteht, dass die dokumentierten Mutationen die Wirksamkeit ihrer Produkte nicht beeinträchtigen). Der Arzt betonte die Wichtigkeit eines mehrgleisigen Ansatzes zur Bekämpfung von Covid-19, was wie eine Befürwortung von “ewigen Lockdowns” klingt.

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Das Jahr 2021 dürfte also nicht viel besser werden als das vergangene Jahr, zumal die Verantwortlichen in den oberen politischen Etagen weiterhin auf die zu sensiblen RT-PCR-Tests setzen, obwohl die wissenschaftliche Kritik daran zunimmt und selbst die WHO mittlerweile zugibt, dass mehr als 35 Zyklen fast nur noch falsch-positive Ergebnisse produzieren und es selbst im Bereich von Ct-Werten zwischen 30 und 35 die Fehleranfälligkeit hoch ist.

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