Vorteile der Corona-Krise

Die sogenannte Corona-Krise bietet nicht nur negative Seiten, sondern hat durchaus positive Aspekte zu bieten.

Von Hans-Jürgen Klose

Seit Corona die Szene beherrscht hat sich der Himmel überall erholt und der CO2–Ausstoß wäre ohne Corona nie mehr so niedrig geworden jetzt. Die Grünen müssten doch vor Freude hüpfen. Auch die Kinder profitieren, denn sie werden erstmals von ihren Eltern erzogen – nur dass Eltern sich jetzt über Erziehung Gedanken zu machen haben, ist für freie Geister schon eine ziemliche Belastung – zumal die Kinder ja immer nur diskutieren wollen.

Aber Spaß beiseite – es wird weniger Unnützes eingekauft. Das „Shopping“ hatte sich ja zu einer Seuche entwickelt. Und die dreitausend Kilometer mit dem Ferienflieger dorthin wo man 14 Tage im Liegestuhl liegen kann tun dem Klima, dem Geldbeutel und dem Strand so und so nicht gut. Nur dass die Kinder von „Fridays for Future“ jetzt vor dem Wochenende auch noch… Ach ja ist auch nicht mehr. Und über das Chaos ihres digitalisierten Unterrichts lachen sich alle Jahrgangsstufen schlapp.

Wer Freunde hat, hat auch jetzt Kontakt zu ihnen – es muss ja nicht die 1000 Mann-Rave-Party sein, eine Unterhaltung kann ja auch entspannend sein…

Das einzige was schlimm ist, ist die Rund-um-die-Uhr-Berichterstattung über jeden Bürgermeister der auch mal was zu Covid sagen will. Dass politischerseits keine Richtung in der Seuchenbekämpfung vorhanden ist, öffnet ja auch nur die Augen dafür, wie die Politik bei uns allgemein bestellt ist. Jeder darf sich zu jedem Thema äußern und bekommt je nachdem wie seine Pressekontakte so sind Verbreitung. Inzwischen ist das öffentliche Kommentieren und Eigene-Regeln-Machen bis zur Ebene der Schulleiter herunter gang und gäbe … aber das ist doch das was unsere Liberalisten immer gewollt haben. Gut dass die das jetzt mal am Kleinmodell probieren dürfen.

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Hoffentlich schaltet sich jetzt nicht der Verfassungsschutz ein, wenn ich nach einer strikten Führung rufe.

Ach ja und dass der Unterschied zwischen den ärmeren afrikanischen Ländern und uns nicht mehr so beschämend groß sein wird, das wollten sie doch auch. Denn ob Merkel den Braun jetzt nun vorgeschickt hat oder nicht, damit er alle darauf vorbereitet, dass wir im Westen alle auf Staatsbankrotte zusteuern – oder ob das die anderen früher oder später auch so erfahren, ändert ja nichts. Aber dann fangen wir noch einmal ganz von vorne an. Vielleicht klappt´s ja diesmal.

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