Tuareg – die Hauptinitiative gegen Frankreich

Im nordafrikanischen Mali kämpfen die Franzosen auch gegen die Tuareg, einen wehrhaften Nomadenstamm.

Von Hans-Jürgen Klose

Als Frankreich im Sahel seine Atomversuche machte, tat man so als sei die Wüste unbelebt. Man übersah geflissentlich die 1,5 Millionen Tuareg die dort leben. Nach dem ersten Abwurf einer französischen Atombombe mit der 4-fachen Sprengkraft der Hiroshima-Bombe übermittelte man dann den Nomaden sie sollten in ihren Zelten bleiben. Die Gebiete von insgesamt 35 Atomversuchen durch Frankreich sind immer noch verseucht.

Die Operation Serval wurde von der französischen Armee mit allen modernen Kriegswaffen einschließlich Aufklärungs– und Kampfflugzeugen vorgetragen, unterstützt von Fremdenlegion und der Armee der offiziellen malische Regierung. Dabei kam es zu Erschießungen und anderen Menschenrechtsverletzungen. Dieser Angriff galt dem Stamm der Kel Ifoghas Tuareg. Der Clan hat ein Einzugsgebiet von 250.000 Quadratkilometern im Bereich Adrar, er treibt Handel und züchtet Kamele. Dennoch war der Elysée-Palast schockiert über die Kampfkraft der Tuareg.

Durch die Darstellung der Einsatz sei gegen „islamistische Terroreinheiten“ und die Behauptung die westliche Interventionsarmee müsse die Uranvorkommen in Mali schützen, hat Frankreich die Weltöffentlichkeit hinter sich gebracht.

Um sich ein eigenes Bild zu machen sollten unsere Politiker die deutschen Geheimdienste befragen. Aber die haben ja mit Querdenkern und AfD genug zu tun. Die nächsten Flüchtlinge aus Mali sollten wir nach Frankreich weiterleiten. Nein – nicht für Versuche. Zum Zelten.

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