Neue Studien üben scharfe Kritik an der Covid-Lockdown-Politik

Neue US-amerikanische Studien zeigen nicht nur, dass Lockdowns faktisch nichts bringen, sondern auch negative Auswirkungen vor allem für die Afroamerikaner haben.

Von Marco Maier

“Folgt der Wissenschaft”, hieß es immer wieder, wenn es um Covid-19 und die Ausbreitung des Virus ging. Nun gut, jene Wissenschaftler die nicht der Mainstream-Meinung anhingen und deren Studien andere Ergebnisse als die politisch gewünschten brachten, wurden gerne ignoriert oder desavouiert.

Genauso wie die Mainstreampresse (sowohl in Deutschland und Österreich als auch in den Vereinigten Staaten) die jüngsten Kritiken am Umgang mit den RT-PCR-Tests geflissentlich ignorierten, werden sie auch weitere wichtige Studien komplett beiseite schieben, weil sie die Lockdown-Politik der Regierungen nicht unterstützen.

In diesem Sinne scheint es eine gute Idee zu sein, darauf hinzuweisen, dass eine neue (und von Experten begutachtete) Studie aus Stanford die Wirksamkeit von Lockdowns und Hausarrest (die sie NPIs nennt, oder nicht-pharmazeutische Interventionen) zur Bekämpfung von Covid-19 in Frage stellt. Der Hauptautor der Studie ist ein außerordentlicher Professor in der Abteilung für Medizin in Stanford.

“Die Studie fand keine Belege dafür, dass NPIs die Ausbreitung wirksam verhindern”, so Outkick, welches den Bericht veröffentlichte.

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Die Studie, die von Dr. Eran Bendavid, Professor John P.A. Ioannidis, Christopher Oh und Jay Bhattacharya mitverfasst wurde, untersuchte die Auswirkungen von NPIs in 10 verschiedenen Ländern, darunter England, Frankreich, Deutschland und Italien.

Und als alles gesagt und getan war, kamen sie zu folgendem Schluss: “Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir keine überzeugenden Beweise finden, die eine Rolle für restriktivere NPIs bei der Kontrolle von Covid zu Beginn des Jahres 2020 unterstützen.”

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Tatsächlich fand die Studie “in keinem Land einen klaren, signifikanten positiven Effekt restriktiverer NPIs auf das Fallwachstum.”

Nachfolgend sehen Sie ein Beispiel aus den Vereinigten Staaten, in dem Florida (welches kaum restriktive Maßnahmen verhängte) und Kalifornien (welches Lockdowns durchsetzte) verglichen werden:

Wie Sie deutlich erkennen können, stieg die Hospitalisierungsrate in Kalifornien (pro eine Million Einwohner) trotz der verhängten Maßnahmen deutlich stärker an als in Florida, welches zudem auch ein deutlich höheres Medianalter (nämlich 42,2 Jahre) als Kalifornien (nämlich 36,8 Jahre) aufweist. Wenn man nun den Fakt bedenkt, dass ältere Menschen eher Komorbiditäten aufweisen als jüngere und eine Hospitalisierung eher wahrscheinlich ist, wird klar, dass die Lockdowns offensichtlich gar nichts bewirken.

Afroamerikaner besonders stark betroffen

Eine aktuelle Studie des National Bureau of Economic Research hat herausgefunden, dass der Anstieg der Sterberate nach den Covid-19-Pandemie-Lockdown-Maßnahmen für die Gesamtbevölkerung der Vereinigten Staaten eine schwindelerregende Zahl von 0,89 bzw. 1,37 Millionen zusätzlichen Todesfällen in den nächsten 15 bzw. 20 Jahren bedeutet. Diese Zahlen entsprechen 0,24 bzw. 0,37 Prozent der prognostizierten US-Bevölkerung im 15- bzw. 20-Jahres-Horizont.

Für Afroamerikaner hingegen werden 180.000 und 270.000 überzählige Todesfälle in den nächsten 15 bzw. 20 Jahren geschätzt. Diese Zahlen entsprechen 0,34 bzw. 0,49 Prozent der prognostizierten afroamerikanischen Bevölkerung in den 15- bzw. 20-Jahres-Horizonten.

Für Weiße werden 0,82 und 1,21 Millionen überzählige Todesfälle in den nächsten 15 bzw. 20 Jahren prognostiziert. Diese Zahlen entsprechen 0,30 bzw. 0,44 Prozent der prognostizierten weißen Bevölkerung in den 15- bzw. 20-Jahres-Horizonten.

Diese Zahlen sind ungefähr gleichmäßig auf Männer und Frauen verteilt.

Afroamerikaner erleben größere Schocks bei der Arbeitslosigkeit und die Auswirkungen dieser Schocks auf die Arbeitslosigkeit sind hartnäckiger. Bedingt durch die gleiche Rasse sind die Schocks für Frauen geringer. Die Auswirkungen auf die Lebenserwartung und die Sterberaten sind für Afroamerikaner jedoch insgesamt gravierender.

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Es ist anzunehmen, dass ähnliche Auswirkungen auf die schlechter ausgebildeten Menschen auch in Europa zu erwarten sind, wenngleich die allgemeine Gesundheitsversorgung auf dem “alten Kontinent” besser ist als in den Vereinigten Staaten.

Da stellt sich die Frage, ob die ganzen Lockdown-Befürworter so eugenetische Maßnahmen unterstützen wollen…

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