Keynes‘ Taschenspielertricks: Vom Fabianischen Eugeniker zum Hohepriester der Weltregierung

Unter der keynesianischen Übernahme von Bretton Woods wurden die transatlantischen Nationen zunehmend von aufgeblähten bürokratischen Systemen beherrscht, während Pläne für echte Entwicklung untergraben wurden, schreibt Matthew Ehret.

Es ist, als ob die Kampflinien des Bürgerkriegs zwischen Massen von Amerikanern gezogen wurden, die dazu gebracht wurden, entweder an einen falschen „Bottom-up“-Ansatz der Wirtschaft zu glauben, wie er von der Österreichischen Schule, vertreten durch Friedrich von Hayek, definiert wurde, oder an den „Top-down“-Ansatz von John Maynard Keynes. Ersterer opfert das allgemeine Wohlergehen der ganzen Nation um der Teile (d.h. der individuellen Freiheiten) willen, während letzterer die individuellen Freiheiten jedes Bürgers um des allgemeinen Wohlergehens willen opfert (oder zumindest um der Definition irgendeines Oligarchen davon, was das sein sollte).

In meinem letzten Artikel habe ich in groben Zügen eine Geschichte des amerikanischen Systems der politischen Ökonomie vorgestellt, wie es von Benjamin Franklin, Alexander Hamilton, John Jay, Henry Clay, Henry Carey, Lincoln und McKinley vertreten wurde. Wir haben besprochen, wie es durch die Ermordung McKinleys 1901 entgleiste und erst 30 Jahre später mit Franklin Roosevelts Präsidentschaftssieg 1932 wiederbelebt wurde, der der Banker-Diktatur 1933 ein Ende setzte.

Schließlich haben wir kurz erkundet, wie und warum sowohl John Maynard Keynes als auch Friedrich von Hayek, deren Ideen die Polarisierung der USA heute so stark beeinflussen, nicht nur Franklin Delano Roosevelt (FDR) verachteten, sondern alles hassten, wofür die Republik stand.

In diesem zweiten Teil einer dreiteiligen Serie werden wir die menschenfeindlichen Ideen und die politischen Operationen beleuchten, die den Geist, das Leben und die Politik von Lord John Maynard Keynes (1883-1946) prägten.

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Keynes der fabianische Eugeniker

Obwohl Keynes als das führende Licht des New Deal verkündet wird (und als solches von modernen „Green New Dealers“ und Great Reset-Technokraten verteidigt wird, die der Welt ein Top-Down-Regierungssystem aufzwingen wollen), ist es eine Tatsache, dass Keynes nicht nur Franklin Roosevelt verabscheute, sondern auch die Menschheit im Allgemeinen.

Dies wird deutlich in 1) seiner Hingabe zu den Theorien von Thomas Malthus, 2) seiner Förderung der Eugenik als Wissenschaft der Rassenreinigung und Bevölkerungskontrolle und 3) seiner allgemeinen Hingabe zur Weltregierung als führendes Mitglied der Fabian Society.

Seit seinen ersten Tagen in Cambridge, wo er schnell zu einem der auserwählten Cambridge Apostel aufstieg und unter anderem eine lebenslange Freundschaft mit Lord Bertrand Russell teilte, widmete sich Keynes dem Dienst am Imperium und wurde 1919 zum Ritter des Bath-Ordens und des Leopold-Ordens ernannt.

Sein frühes Buch über indische Währung und Finanzen aus dem Jahr 1911 (durchgeführt während seines fünfjährigen Streifzugs im Indian Office des Empire) ignorierte alle tatsächlichen politischen Gründe für die Hungersnöte, die Indien plagten, und argumentierte kaltschnäuzig für eine stärkere Integration des indischen Bankensystems in die Kontrollen der City of London, die Indiens Probleme irgendwie lösen würde. Die nachweisbare Realität war, dass die indischen Hungersnöte koordinierte Werkzeuge der Bevölkerungskontrolle durch die malthusianische Elite des britischen Establishments waren, die „Krieg, Hungersnot und Krankheit“ als die Geschenke der Natur an die Starken betrachteten, um die Schwachen zu beherrschen.

Während sein späteres Werk Consequences of the Peace von 1919 eine einigermaßen sympathische Warnung zu sein schien, dass die drakonischen Reparationen von Versailles unglaublichen Schaden anrichten und zu einem neuen Weltkrieg führen würden, zeigte Keynes in Wirklichkeit eine kalte Taschenspielertrickserei. Als Vertreter des britischen Finanzministeriums bei der Versailler Konferenz war Keynes nie ein Gegner des Faschismus: Er argumentierte lediglich, dass ein liberalerer Weg zum globalen Faschismus unter der Leitung der Bank of England eingerichtet werden könnte. Seine Opposition gegen den gewalttätigeren Ansatz, der von den konservativen Imperialisten unter der britischen Intelligenzia bevorzugt wurde, war jedoch eher formal als inhaltlich.

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Keynes und seine Fabianer-Kollegen H.G. Wells, Bertrand Russell und G.B. Shaw bevorzugten das „langsame und stetige“ „lange Spiel“, das an den römischen Feldherrn Quintus Fabius Maximus erinnerte, der seine Feinde durch langsame Zermürbung bekämpfte, statt in einer umfassenden Konfrontation. Aufgrund der allgemeinen Unkenntnis der Öffentlichkeit über diese Strategie feiern wir diese Koryphäen der Fabian Society für ihren Pazifismus, obwohl sie in Wirklichkeit genauso rassistisch, faschistisch und eugenik-verliebt waren wie ihre kurzsichtigeren, hartgesottenen Gegenstücke Sir Oswald Mosley, Lord Alfred Milner und sogar Winston Churchill.

Wo die wirkliche Lösung für das hyperinflationäre Gelddrucken und den wirtschaftlichen industriellen Stillstand Deutschlands während der Nachkriegsjahre im deutsch-russischen Rapallo-Abkommen zu finden war (das mit der Ermordung des amerikanischen System-Außenministers Walter Rathenau zerstört wurde), forderten Keynes und seinesgleichen lediglich die wirtschaftliche Integration des deutschen Banken- und Militärsystems unter der Kontrolle der Bank of England / des Völkerbundes.

Malthus, Eugenik und Keynes

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Eine Analyse von Matthew Ehret

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4 Kommentare

  1. Keynes ist nicht der erste Menschenhasser, wenn dem so gewesen wäre, denn schon große Philosophen, wie z.Bsp. Schopenhauer standen dem Mensch als Individium kritisch gegenüber und vermutlich sogar zu Recht, denn die Unzulänglichkeiten dieser Spezies zeigen sich ja täglich im Umgang miteinander und es sieht nicht danach aus, als ob sich das ändern würde und so ist es nur eine Frage von Zeit, bis sie sich selbst vernichten, da muß man nur warten können, obwohl die irdische Zeit des Einzelnen nicht dafür ausreicht, aber dennoch gewisse Erkenntnisse bedeutender Denker damit nicht überholt sind.

  2. Ich habe mir den Artikel im Original durchgelesen. Und auch gleich mal geschaut, welche der genannten Organisationen noch aktiv sind. Die Fabian Society treibt noch im UK ihr Unwesen (eng verbunden mit der Labour Party), ebenso die British Eugenics Society, jetzt in das Galton Institute umbenannt.
    Die Frage ist doch aber eigentlich: Wer finanziert diese wirklich üblen Gestalten und Institutionen wie NGOs und Thinktanks?
    Bei der Antwort sind wir wohl wieder bei der aus dem Nahen Osten stammenden Geldverleiher Truppe.
    Ebenso interessant ist ein weiterer Artikel desselben Autors zu den Personen die im Kabinett von Biden vertreten sind.
    Genauso das googlen der Strategic Culture Foundation. Da findet man nämlich nur Hinweise auf „Russian disinformation“ und fake news von solch edlen Institutionen wie der EU und allen möglichen links-globalistischen Medienoutlets. Kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen.

  3. Die 5. EU-Geldwäsche-Richtlinie beinhaltet eine Novelle, die den Zugriff auf Daten von Bankkonten erweitert. Zahlreiche Behörden können zukünftig durch eine elek-tronische Direktabfrage Einsicht in das Register für Bankschließfächer nehmen. Der Weg zur Meldung und Erfassung der Schließfachinhalte ist damit vorgezeichnet.

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