Kann man eine Präsidentschaft stehlen, die es nicht gibt?

Die präsidiale Amtseinführung von Joe Biden verlief friedlich: Aber dann war es gar keine präsidiale Amtseinführung.

Die dunkle, geniale Vision von Philip K. Dick, Amerikas Kafka, dem größten und deshalb am meisten gefürchteten und ignorierten Schriftsteller der USA, hat sich wieder einmal bewahrheitet. Die Wirklichkeit der Dinge ist viel zu schwierig, viel zu verstörend, um es überhaupt noch zu versuchen. Hängen Sie einfach einen handgeschriebenen winzigen Zettel an irgendeinem Stück Ramsch auf und 330 Millionen Amerikaner werden glücklich glauben, dass er realer ist als die Wirklichkeit. Obwohl es in Wirklichkeit nicht einmal das ist.

Die offiziellen Einschaltquoten der Biden-Inauguration am 20. Januar sind nun da, und sie wurden sogar veröffentlicht. Sie wurden vorhersehbar als weiterer Beweis für den erneuten Triumph der amerikanischen „Demokratie“ präsentiert. Doch die einfachen Zahlen zeigten eine außerordentlich andere Geschichte.

Die vier großen nationalen US-Fernsehnetzwerke – CBS, NBC, ABC und Fox – hatten zusammen eine Einschaltquote von 10,5 Millionen Zuschauern für die Amtseinführung und ihre Feierlichkeiten.

Lassen Sie mich das wiederholen: 10,5 Millionen Zuschauer. Bei einer nationalen Bevölkerung von einer Drittelmilliarde.

Schlechte Sitcoms und witzlose, gewalttätige, hirnlose Krimidramen zur Hauptsendezeit haben sie mit besseren Einschaltquoten abgewählt.

Der vollständige Premium-Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.

Bitte hier klicken und ein Abo (Werbefreiheit, Extras) 

bereits ab € 4,95/Monat abschließen!

Liebe Leser, wenn sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen sie per email: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für ihre Hilfe!

Lesen Sie auch:  Pompeos neue fabrizierte "Indizien" gegen den Iran

Eine Analyse von Martin Sieff

Teilen Sie diesen Artikel:

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.