Kann ich meine alten Kristallgläser zu Geld machen?

Es kann eine Situation eintreten, in der das Bargeld knapp wird. Doch nicht nur aus einer finanziellen Notlage heraus lassen sich viele Menschen heute gerne auf einen Flohmarktbesuch und / oder den Handel mit Sammlergegenständen ein…

Denn Feilschen und die Jagd nach Schnäppchen – die man, respektive Frau dann wieder weiter verkaufen kann – machen richtig Spaß. Auch auf Dachböden und in Kellerräumen „verbergen“ sich mitunter echte Schätze, die zumindest für Liebhaber einen hohen Wert haben.

Kristallgläser und andere Antiquitäten:

Dazu müssen, neben Zinnkrügen und silbernen Kerzenleuchtern, ganz gewiss auch Gläser, Schalen und Skulpturen aus Glas und Kristall gezählt werden. Wer diese Begriffe „googelt“, wird rasch feststellen, dass nicht nur Flohmarktbesucher, sondern auch viele überregionale Händler an derartigen Pretiosen durchaus interessiert sind. Doch die kalkulieren – naturgegeben – mit einem eigenen Gewinn. Lukrativer ist es daher in aller Regel, wenn Sie direkt an Endkunden verkaufen; die könnten Sie zum Beispiel auf Sammlerbörsen oder auch via Kleinanzeige „ansprechen“.

Preise im Vorfeld recherchieren!

Dafür sollten Sie freilich im Vorfeld einen realistischen Preis für Ihre Antiquität ermitteln, da gerade Gemälde, Skulpturen und alte Gläser nicht selten aus Unkenntnis unter Wert verkauft werden. Bei wirklich seltenen Stücken lohnt der Gang zu einem Experten, ansonsten macht zumindest eine grundlegende Recherche im Internet Sinn. So machen es übrigens auch viele Pfandleiher und Betreiber von Secondhandläden, die ja ihrerseits nicht zwangsläufig mit jeder Warenkategorie und jedem Nischenprodukt vertraut sind.

Kristallgläser der 70 er Jahre und andere Kostbarkeiten mehr:

Vor allem alte, nicht mehr erhältliche Exemplare bestimmter Produzenten und Glasserien können in der Tat einen beträchtlichen Wert haben. Gerade für Sammler, denen ein einziges Stück zu ihrem Glück fehlt.Auch Bleikristallschalen und Bonbonnieren lassen sich auf Flohmärkten meist gut vermarkten. Das gilt ebenso für Mineralien, die direkt an Sammler oder auch via Internet verkauft werden. Übrigens sind auch Fossilien durchaus begehrt. Wer derartige Objekte – oder auch alte Glasserien – einem überregionalen Händler anbietet, sollte diese möglichst exakt (das gilt auch für Fehler und Blessuren!) beschreiben. Bilder sind ebenfalls hilfreich und können dann später, sollte der Deal platzen, auch für eigene Inserate genutzt werden.

Unser finaler Extratipp:

Dazu eignen sich Pappkartons, die zu einer Hohlkehle geformt werden. Viele Kleinanzeigenportale favorisieren hier einen weißen Unter- und Hintergrund, der jedoch für Glasgegenstände nicht immer ideal ist. Hier muss man statt dessen mitunter auch mal mit einem blauen oder schwarzen Karton arbeiten.Unser Foto zeigt ein modernes, jedoch mechanisches Objektiv ohne Autofokus, das bei diffusem Tageslicht auf einer solchen Hohlkehle aus weißem Fotokarton in Szene gesetzt wurde. Eine Aufnahme, die für Kleinanzeigenportale ideal wäre!

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