CIA veröffentlicht „Black Vault“ UFO-Akten

Eine umfangreiche Sammlung an UFO-Akten der CIA wurde kürzlich freigegeben und ist nun frei zugänglich.

Von Redaktion

Die CIA hat einen großen Cache von Dateien mit unidentifizierten Flugobjekten (UFOs), auch bekannt als unidentifizierte Luftphänomene (UAPs), freigegeben, nachdem der Podcaster John Greenwald Jr. eine Anfrage des Freedom of Information Act (FOIA) gestellt hatte.

Greenwald betreibt eine Website namens „Black Vault“, auf der er die Dateien im durchsuchbaren PDF-Format zur Verfügung gestellt hat.

Die Freigabe kommt weniger als sechs Monate vor dem offiziellen UFO-Bericht der Regierung, welcher in das Covid-19 Omnibus-Gesetz eingefügt wurde, und umfasst Berichte, die bis in die 1980er Jahre zurückreichen, so Greenwald – der alles von Hand gescannt hat, um durchsuchbare PDFs zu erstellen.

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„Vor etwa 20 Jahren hatte ich jahrelang dafür gekämpft, zusätzliche UFO-Aufzeichnungen von der CIA freigegeben zu bekommen“, sagte er Motherboard in einer E-Mail. „Es war wie Zähne ziehen! Ich ging mit ihnen hin und her, um es zu versuchen, und erreichte es schließlich. Ich erhielt eine große Box mit ein paar tausend Seiten, und ich musste sie Seite für Seite einscannen.“

Laut einem Blog, der das Archiv ankündigte, erstellte die CIA eine CD-ROM, die sowohl bereits freigegebene Aufzeichnungen als auch solche enthält, die die Black Vault zu entsiegeln versucht. Um sicherzustellen, dass die Black Vault eine möglichst vollständige Aufzeichnung der CIA-Dokumente zur Verfügung hat, kaufte er diese CD-ROM Mitte 2020.

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Die Black Vault-Blog stellt fest, dass die CIA behauptet, dass dies alle seine Dokumente auf der Datei darstellt, aber es gibt möglicherweise keine Möglichkeit, das zu überprüfen und andere Dokumente können da draußen sein.

„Forscher und neugierige Geister gleichermaßen bevorzugen Einfachheit und Zugänglichkeit, wenn sie auf Daten-Dumps wie diese blicken,“ sagte Greenwald. Er fügte hinzu: „Die CIA hat es UNGLAUBLICH schwierig gemacht, ihre Datensätze in einer vernünftigen Weise zu nutzen. Sie bieten ein Format an, das sehr veraltet ist (mehrseitige .tif) und bieten Textdateien an, die größtenteils unbrauchbar sind, und von denen ich denke, dass sie beabsichtigen, dass die Leute sie als „Suchwerkzeug“ benutzen. Meiner Meinung nach macht es dieses veraltete Format sehr schwierig für die Leute, die Dokumente zu sehen und sie für irgendwelche Forschungszwecke zu verwenden.“

So heißt es bei Black Vault:

Ursprünglich wollte die CIA nur etwa 1.000 Seiten freigeben, die zuvor nach einem FOIA-Gerichtsverfahren in den 1980er Jahren offengelegt worden waren. Die Unterlagen, die in den Jahren nach dem Fall datiert waren, wurden nie angesprochen.

The Black Vault kämpfte jahrelang für sie, und viele wurden in den späten 1990er Jahren veröffentlicht. Im Laufe der Zeit erstellte die CIA jedoch eine CD-ROM-Sammlung von UFO-Dokumenten, die die Originaldokumente enthielt, zusammen mit denen, für die jahrelang gekämpft wurde.

In dem Bemühen, The Black Vault auf dem neuesten Stand zu halten, wurde diese CD-ROM Mitte 2020 gekauft, um ein bestimmtes Daten-Dump für alle Benutzer von The Black Vault zur Verfügung zu haben. Dieses finden Sie unten zum Herunterladen im Originalzustand, zusammen mit einem konvertierten/durchsuchbaren .pdf-Format. (Obwohl die CIA behauptet, dies sei ihre „gesamte“ Sammlung, gibt es möglicherweise keine Möglichkeit, dies vollständig zu überprüfen. Die Forschung von The Black Vault wird weiterhin prüfen, ob sich noch weitere Dokumente in den Beständen der CIA befinden).

Nun, wenn Geheimdienste Datensätze freigeben, dann auch nur, weil sie denken, dass diese keine Gefahr (mehr) darstellen. Selbst wenn Gesetze sie dazu verpflichten, entsprechende Informationen freizugeben, so darf man getrost davon ausgehen, dass es immer stets genügend Material gibt, welches trotzdem nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Nicht zu vergessen, dass auch die Desinformation zu den tagtäglichen Aufgabenbereichen von Geheimdiensten gehört.

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3 Kommentare

  1. Ich halte UFOs für Desinformation. Der CIA ist von der US-Administration gar nicht kontrollierbar. Man denke nur an den Geheimkrieg in Laos. „Zwischen 1964 und 1973 bombardieren die USA Laos;das Land der Millionen Elefanten; rund um die Uhr, in 580.000 Fluegen (mehr als in Vietnam) werden 2,1 Millionen Tonnen Bomben auf Laos geworfen. Das ist durchschnittlich alle 8 Minuten eine Bombe, 24 Stunden taeglich, neun Jahre lang. Das sind mehr Bomben, als auf Deutschland und Japan zusammen des ganzen Zweiten Weltkriegs niedergingen. “

    In der BRD war Däniken eine unglaubwürdige Randerscheinung. An UFO glaubten nur „Spinner“. Man mag jetzt rückbezüglich sagen, die waren alle ungebildet, aber das Gegenteil war der Fall.

    Erst wird der Absturz eines UFOs medial verkündert und einige Tage später dementiert. Dahinter steckt die Hegelsche These-Antithese, die eben auf die zielt, die eine Verschwörung suchen. Eine Verschwörung ist das schon, aber umgekehrt.

    Dänikens Theorien sind alle brüchig. Er ist Atheist und hat kein Verständnis für Veda-Spiritualität oder Hesekiels Prophezeiungen.
    Man denke nur, daß Jesaja den Untergang des Königreichs Israel geweissagt hat und kurz nach seinem Ableben ist es untergegangen. Jeremia hat die Zerstörung Israels prophezeit und kurz nach seinem Ableben ist es zerstört worden.

    Die rationale Erklärung für die Pyramiden ist nicht der Ausserirdische, die rationale Erklärung ist: die Ägypter waren gute Mathematiker und haben den Beton erfunden. Ägypten, das ist Beton. Mit Beton läßt sich die Cheops-Pyramide tatsächlich in 20 Jahren erbauen. Zum Guß waren nur Verschalungen nötig und Manpower, aber viel weniger, als bei der Schlepperei berechnet wird. Auch die Tempelanlagen sind aus Beton. Es gibt sogar antike Bilder, die die Betonarbeit zeigen. Die werden uns verheimlicht.
    Zudem kann man an aufgebrochenen Säulen sehen, daß der beton darin verlaufen ist. Die wurden dann nachträglich verputzt. Reliefs werden einfach in den weichen Putz hinein gedrückt.

    Auch in Latainamerika sind die Pyramiden und Kyklopenmauern aus Beton. „Die Pyramiden, reduziert auf ihre Fakten“ (Arte-Doku) will uns weismachen, hintern den Kyklopenmauern stecke etwas mystisches, dabei übersehen die Autoren, daß sie nun ausgerechnet die Gußnasen mit in die Aufnahmen genommen haben. Pech. Die Indianer kannten nicht viel, aber auch sie wußten, wie man Beton herstellt.

    Der UFO-Glaube soll den technologischen Fortschritt ankurbelen. Die Wahrheit ist, wir sind so vernetzt, daß man von einer VerBORGung sprechen mußt. Kämen hier Ausserirdische an, müßten die Angst haben, von Söder, Obama und Biden assimiliert zu werden.

    Ich glaube überhaupt nicht an UFOs.

    1. Oh, ich weiß es nicht ob da was dran ist oder nicht. Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass es auch auf anderen Planeten intelligentes Leben gibt – nur traue ich Geheimdiensten nicht über den Weg. 😀

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