Amerika unter Zensur: Bidens Präsidentschaft zertifiziert, freie Rede kann nicht mehr sein

“Wenn die Redefreiheit weggenommen wird, dann werden wir stumm und schweigend geführt, wie Schafe zur Schlachtbank.” – George Washington

Am 6. Januar 2021 beschloss Twitter, den Account von US-Präsident Donald Trump zu sperren und dem Mann im Grunde genommen eine Socke in den Mund zu stecken, weil die IT-Abteilung keine Lust hatte, seine politischen Tiraden zu unterhalten. Und obwohl viele argumentieren werden, dass solche Maßnahmen, um Herrn Trump zum Schweigen zu bringen, im besten Interesse der Öffentlichkeit durchgeführt wurden, möchte ich Sie bitten, vor dem Hintergrund der Gewalt, die wir alle am Mittwoch in Capital Hill miterlebt haben, einen Moment lang über die Auswirkungen einer solchen einseitigen Maßnahme nachzudenken.

Und für diejenigen, die es verpasst haben: Joe Bidens Präsidentschaft wurde gestern Abend spät vom Kongress bestätigt.

Twitter, so vertraut die Plattform auch geworden ist, bleibt für immer ein privates Unternehmen, eine Körperschaft, die nicht den Anspruch erheben kann, Gesetze zu erlassen oder in diesem speziellen Fall über unsere Realitäten zu bestimmen, indem sie bestimmte Stimmen und/oder bestimmte Ideen ausschließt. Solche Befugnisse sind viel zu groß für eine einzelne Person oder ein Unternehmen, um sie ohne Aufsicht und ohne Rechtsmittel auszuüben. Man setzt nicht einfach die Meinungen eines demokratisch gewählten Präsidenten aus, nur weil sie mit den persönlichen Ansichten und Interessen des CEOs kollidieren.

Lassen Sie uns nicht so tun, als wäre Twitter über die Gewalt am Mittwoch empört gewesen … lassen Sie uns nicht so blind und ungeheuerlich naiv sein zu glauben, dass Twitter sich für den Hüter aller tugendhaften und gerechten Dinge hält: wie Freiheit, Demokratie und bürgerliche Freiheiten. Vielleicht sollten wir uns eher daran erinnern, dass es nicht die Aufgabe von Twitter ist, unsere Ansichten zu moderieren und unseren Denkprozess zu formen. Wenn wir frei sind und es auch bleiben wollen, dann sollten wir unsere Rechte auf freie Meinungsäußerung verteidigen – wie abscheulich diese auch manchmal sein mag.

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Schweigen heißt diktieren und jede Form von Diktat steht im Widerspruch zu demokratischen Prinzipien.

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Eine Analyse von Catherine Shakdam

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5 Kommentare

  1. Das funktioniert nur für eine gewisse Zeit, bis andere Kanäle ihr Chance erkennen viel Geld damit zu generieren und das widerrum zieht dann die Leute an wie die Fliegen und die linke politische Nächstenliebe zu den Regierenden wir sich als Bumerang erweisen.

    Im übrigen sollte diese von Reinheit durchdrungene Sippschaft mal bei der UN und der chinesischen Regierung anfragen. wo der Inhaber von Alibaba verblieben ist, denn dessen Verschwinden hat mittelbar etwas mit der Freiheit zu tun, die sie stets predigen, aber dann vermutlich wissentlich versagen, wenn es um deren Verteidigung geht, was für merkwürdige Zufälle auf dieser Welt.

  2. Wer einen Blog betreibt, ob groß oder kein, darf auf die Einhaltung der von ihm aufgestellten Regeln einfordern – das ist doch allgemein anerkannter Konsens.

    Machst du doch auch 😉

    Ein Mann sollte immer drauf achten. “Du bist der Herr deiner Worte, aber einmal ausgesprochen beherrschen sie dich.”

  3. Twitter hat das Recht jeden zu sperren, da es eine private Firma ist und kein Propagandamedium für irgendwelche politische Stellen, siehe Trump .Niemand hat Hrn. Trump seine Meinungs und Redefreiheit genommen, er kann sagen was er will und denkt , nur eben nicht mehr auf Twitter.
    Meinungs und Redefreiheit sind wichtige Errungenschaften unserer Gesellschaft , sollten aber nicht dazu missbraucht werden Menschen zu manipulieren und zu Taten anzustacheln die zutiefst unmenschlich sind.
    Das gilt übrigens für alle Lager, ob rechts oder links, farbig oder nicht usw .

  4. Twitters permanente Sperrung von Trumps “Account@realDonaldTrump”, ist inkompatibel mit Sektion 230 des 1966er Communications Decency Act. Diese Gesetzesnorm garantiert Immunität von Strafverfolgung für Website-Betreiber, welche von Drittpersonen per “interactive computer service” präsentierte Inhalte veröffentlichen.
    Twitters liberale Betreiber ließen mit ihrem gegen Trump gerichteten Maulkorbakt evident werden, daß sie lediglich eine bestimmt Politikausrichtung zensieren. Trumps Tweet, er werde Bidens Inauguration fernbleiben, verdrehten die Twitter-Inquisitoren lügenhaft in die Behauptung, er würde immer noch das Wahlergebnis bestreiten, ergo ein weiterer Grund um den Stecker zu ziehen. Ein Beispiel von Twitter-Parteilichkeit & poussieren der Demokraten erfuhr die unlängst abgeschaltete ‘New York Post’ wegen der Publikation eines investigativen Negativartikels über Hunter, Bidens Sohn.
    Twitter ist kein Privatverleger, sondern eine durch Immunität der Sektion 230 geschützte Plattform, zensiert nach Gutdünken und wiegelt bei Haßkommentaren seitens ihrer Protegés ab ” . . . nicht unser Problem . . .”
    Soeben meldet die ‘New York Post’: “Anhänger verlassen Twitter en masse . . .”

  5. Diese Sperrung in den sozialen Medien und auch indirekt durch apple, google, amazon hat Trump doch bezweckt. Jetzt liegt de facto eine Verschwörung all dieser Konzerne gegen den amerikanischen Präsidenten vor. Man muss diese Taten geschehen lassen und vorführen, damit gehandelt werden kann.

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