Nun geht es dem PCR-Test auch in den USA an den Kragen

Zum ersten Mal wird ein US-Bundesstaat die Offenlegung von PCR-„Zyklus-Schwellenwert“-Daten in Covid-Tests verlangen.

Von Redaktion

Bereits in den letzten Monaten haben wir immer wieder auf die Probleme mit den PCR-Tests hingewiesen, auch wegen des Amplifikationsverfahrens. Wichtige Informationen dazu finden Sie hier, hier und hier.

Zur Erinnerung: „Cycle Thresholds“ (Ct, auf Deutsch Zyklus-Schwellenwert) sind die Schwellenwerte, bei denen mit dem weit verbreiteten Polymerase-Kettenreaktionstest (PCR) RNA-Material des Covid-19-Virus nachgewiesen werden kann. Je höher die Anzahl der Zyklen, desto geringer die Viruslast in der Probe; je niedriger die Zyklen, desto stärker war das Virus in der ursprünglichen Probe verbreitet.

Zahlreiche epidemiologische Experten haben argumentiert, dass Zyklusschwellenwerte eine wichtige Metrik sind, anhand derer Patienten, die Öffentlichkeit und politische Entscheidungsträger fundiertere Entscheidungen darüber treffen können, wie infektiös und/oder krank eine Person mit einem positiven Covid-19-Test sein könnte. Wie JustTheNews berichtet, versäumen es die Gesundheitsministerien in den Vereinigten Staaten jedoch, diese Daten zu erheben. Aber auch in Europa und sonst überall auf der Welt fordert keine Gesundheitsbehörde die entsprechenden Daten ein.

Hier sind einige Schlagzeilen von diesen Experten und wissenschaftlichen Studien:

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1. Experten stellten drei Datensätze mit Beamten aus den Bundesstaaten Massachusetts, New York und Nevada zusammen, die zu dem Schluss kamen: „Bis zu 90 Prozent der Personen, die positiv getestet wurden, trugen kein Virus in sich.“

2. Das Wadworth Center, ein Laboratorium des Bundesstaates New York, analysierte auf Ersuchen des NYT die Ergebnisse seiner Tests vom Juli: 794 positive Tests mit einem Ct von 40: „Bei einem Ct-Schwellenwert von 35 würde etwa die Hälfte dieser PCR-Tests nicht mehr als positiv betrachtet werden“, so die NYT. „Und etwa 70 Prozent würden bei einem Ct von 30 nicht mehr als positiv angesehen werden!“

3. Ein Berufungsgericht in Portugal hat entschieden, dass das PCR-Verfahren kein zuverlässiger Test für Sars-Cov-2 ist, und daher ist jede erzwungene Quarantäne auf der Grundlage dieser Testergebnisse unrechtmäßig.

4. Eine neue Studie der Infectious Diseases Society of America fand heraus, dass bei 25 Amplifikationszyklen 70 Prozent der „positiven“ PCR-Tests keine „Fälle“ sind, da das Virus nicht kultiviert werden kann, es ist tot. Und bei 35 Zyklen sind 97 Prozent der Positiven nicht klinisch.

5. Der PCR-Test testet nicht auf Krankheiten, sondern auf ein spezifisches RNA-Muster, und das ist der entscheidende Dreh- und Angelpunkt. Wenn man sie auf 25 hochdreht, sind 70 Prozent der positiven Ergebnisse nicht wirklich „positiv“ im klinischen Sinne, da es weder Sie noch andere krank machen kann.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass im Hinblick auf unsere gegenwärtige „Fall-Pandemie“ positive Tests, wie sie heute gezählt werden, auf keinen „Fall“ hindeuten. Sie weisen darauf hin, dass in einem Nasenabstrich virale RNA gefunden wurde. Das reicht vielleicht aus, um krank zu machen, aber nach Ansicht der New York Times und ihrer Experten wahrscheinlich nicht. Und sicherlich nicht genug für die Replikation des Virus, um andere krank zu machen. Aber Sie werden trotzdem für mehrere Tage nach Hause geschickt, auch wenn Sie nicht einmal einen Schnupfen haben.

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Aber das ist die Zahl, über die die Medien atemlos berichten… und die benutzt wird, um landesweit Panikmache zu verbreiten und Lockdowns sowie eine öffentliche Maskenpflicht zu fordern.

All dies ist der Hintergrund für eine faszinierende Entscheidung, die das Gesundheitsministerium von Florida getroffen hat (und die von Floridas republikanischem Gouverneur Ron deSantis unterzeichnet wurde).

Zum ersten Mal in der Geschichte der Pandemie wird ein US-Bundesstaat verlangen, dass alle Labors in diesem Bundesstaat den kritischen „Zyklusschwellenwert“ für jeden von ihnen durchgeführten Covid-19-Test angeben.

Alle positiven, negativen und unbestimmten Covid-19-Laborergebnisse müssen dem FDOH per elektronischem Laborbericht oder sofort per Fax gemeldet werden. Dazu gehören alle Covid-19-Testtypen – Polymerase-Kettenreaktion (PCR), andere RNA-, Antigen- und Antikörper-Ergebnisse.

Die Zyklusschwellenwerte (CT) und ihre Referenzbereiche müssen dem FDOH von den Laboratorien über den elektronischen Laborbericht oder per Fax unverzüglich mitgeteilt werden.

Es bleibt zu hoffen, dass die Entscheidung Floridas Schule macht und auch weitere Länder rund um den Globus die Fakten endlich akzeptieren. PCR-Tests sind nicht dazu da um eine Infektion oder gar Erkrankung festzustellen – sie können das einfach nicht.

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