Krankenhausmitarbeiter lehnen Covid-Impfung ab: „Es gibt zu viel Misstrauen“

In den Vereinigten Staaten wächst gerade unter den Mitarbeitern des Gesundheitsbereichs das Misstrauen gegen die neuen Covid-Impfungen.

Von Redaktion

Das Misstrauen gegenüber den neuen Covid-Impfungen wächst laut dem „Becker’s Hospital Review“ vor allem unter den Mitarbeitern des Gesundheitswesens. Dies liegt unter anderem auch an den vielen Berichten über massive Nebenwirkungen der (teils höchst experimentellen) Vakzine.

Viele Mitarbeiter am Howard University Hospital in Washington, D.C., haben Vorbehalte gegen den Covid-19-Impfstoff, und CEO Anita Jenkins versucht, die Mitarbeiter dazu zu bringen, ihrem Beispiel zu folgen und sich impfen zu lassen, wie CNN berichtet.

Das Krankenhaus, ein wichtiger Gesundheitsdienstleister für die schwarze Bevölkerung, hat am 15. Dezember 725 Dosen des Pfizer-Impfstoffs erhalten und erwartet diese Woche eine zweite Lieferung. Bis zum 18. Dezember hatten sich laut Kaiser Health News nur etwa 600 der 1.900 Mitarbeiter des Krankenhauses für die Impfungen angemeldet.

„Es gibt ein hohes Maß an Misstrauen und ich verstehe es,“ sagte Frau Jenkins gegenüber Kaiser Health News. „Die Leute haben wirklich Angst vor dem Impfstoff.“

Loading...

Die Impfzahlen waren zwar niedrig, übertrafen aber dennoch die Erwartungen, so Frau Jenkins gegenüber CNN. Eine interne Umfrage des Krankenhauses unter etwa 350 Mitarbeitern Anfang November zeigte, dass 70 Prozent nicht bereit waren, den Covid-19-Impfstoff zu nehmen oder ihn nicht sofort nehmen würden, nachdem er verfügbar wurde.

Frau Jenkins erhielt die Impfung am 15. Dezember in der Hoffnung, die Mitarbeiter zur Impfung zu bewegen. Sie ist Teil einer weit verbreiteten Bemühung von Gesundheitsexperten und Gemeindeleitern, die Impfmüdigkeit unter schwarzen Amerikanern zu bekämpfen. Laut einer Studie der Kaiser Family Foundation, die von CNN zitiert wurde, gaben 35 Prozent der schwarzen Amerikaner an, dass sie sich wahrscheinlich oder definitiv nicht impfen lassen würden, wenn der Impfstoff von Wissenschaftlern als sicher eingestuft würde und frei erhältlich wäre.

Lesen Sie auch:  Amerikas erste Revolution findet jetzt statt

Howard University Hospital ist nicht der einzige Gesundheitsdienstleister mit Arbeitnehmern, die den Impfstoff abgelehnt haben.

Im Doctors Hospital at Renaissance in Edinburg, Texas, lehnten so viele Mitarbeiter den Covid-19-Impfstoff ab, dass das Krankenhaus anderen medizinischen Mitarbeitern in der Region Dosen anbot, wie ProPublica berichtet.

Das Krankenhaus erhielt 5.850 Dosen des Impfstoffs, und es wurde schnell klar, dass nicht genügend Personen, die für den Impfstoff in Frage kommen, wie z.B. Mitarbeiter, die direkt mit Covid-19-Patienten arbeiten, sich dafür entschieden, ihn zu erhalten, sagte DHR Health CMO Robert Martinez, MD, gegenüber ProPublica.

„Man beginnt, ähnliche Zahlen im ganzen Land zu sehen, all dieses Misstrauen und die Fehlinformationen“, sagte Dr. Martinez.

Nach dem ersten Tag der Verteilung wandte sich die Abteilung für Hummanressourcen (DHR) an andere Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen in der Region, um Dosen des Impfstoffs anzubieten. ProPublica berichtete, dass der Impfstoff am Ende auch an nicht-medizinisches Personal ging, einschließlich den Senator des Bundesstaats Eddie Lucio Jr. Er erzählte ProPublica, dass er eingeladen wurde, den Impfstoff von DHR zu nehmen, nachdem Beamte ihm erklärten, dass alle berechtigten Mitarbeiter, die den Impfstoff wollten, ihn erhielten.

Es ist allerdings bezeichnend, dass gerade die Mitarbeiter im Gesundheitswesen besondes kritisch gegenüber den neuen Impfstoffen sind. Immerhin sind sie es, die sich viel intensiver mit der Thematik auseinandersetzen als die Durchschnittsbevölkerung und zudem auch viel öfter in Kontakt mit Covid-Patienten stehen.

Doch als „einfacher Bürger“ stellt man sich die Frage: Warum denken die Mitarbeiter des Gesundheitswesens, dass es offenbar gefährlicher ist sich diese neuen Impfstoffe verabreichen zu lassen als sich mit dem (laut Politik und Mainstreammedien) „Killervirus“ anzustecken? Liegt es vielleicht daran, dass die Gesundheitsmitarbeiter das Risiko einer Covid-Infektion abschätzen können, nicht jedoch jenes der Vakzine? Und warum beteiligen sich viele dieser Leute nicht an der allgemeinen Covid-Hysterie?

Lesen Sie auch:  Drei ungeklärte Todesfälle nach Anti-Corona-Impfung in Köln

Neuerscheinung: „Feindbild Putins Russland – Kalter Krieg 2.0“ – hier als Taschenbuch erhältlich, oder als PDF-Datei in unserem Download-Bereich.

Teilen Sie diesen Artikel:

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.