Ein Drittel der US-Bundesstaaten will Wahl kippen

Insgesamt 17 US-Bundesstaaten unter Führung von Texas klagen vor dem Obersten Gerichtshof gegen das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl.

Von Redaktion

Zuerst war es Louisiana, dann kündigte Eric Schmitt, der Generalstaatsanwalt von Missouri, am späten Dienstag an, er werde sich Texas im Kampf am Obersten Gerichtshof anschließen.

“Die Wahlintegrität ist für unsere Republik von zentraler Bedeutung”, sagte Schmitt in einem Tweet. “Und ich werde sie auf Schritt und Tritt verteidigen. Wie in anderen Fällen werde ich – wie auch in anderen Fällen – dazu beitragen, die Bemühungen zur Unterstützung der heute von Texas eingereichten #SCOTUS-Einreichung anzuführen. Missouri ist im Kampf.”

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“Wenn andere Bundesstaaten die Verfassung nicht befolgen und wenn die Legislative ihres Bundesstaates nicht für die Überwachung ihrer Wahlen verantwortlich ist … betrifft das meinen Bundesstaat”, sagte Ken Paxton, der Generalstaatsanwalt von Texas, in einem Interview mit Sean Hannity am Dienstag.

Ken Paxton reichte am vergangenen Montag beim Obersten Gerichtshof der USA eine Klage gegen die in Georgia, Michigan, Pennsylvania und Wisconsin durchgeführten Wahlverfahren ein.

“Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Verfassung eingehalten wird und dass jede Stimme zählt. Und in diesem Fall bin ich mir nicht sicher, ob jede Stimme gezählt wurde. Nicht auf die richtige Art und Weise”, fuhr Paxton fort.

Derzeit liegt Joe Biden mit 306 Wahlmännern vor Amtsinhaber Donald Trump, der laut offiziellen Angaben auf 232 Wahlmänner kommt. Die vier Bundesstaaten mit höchst umstrittenen Ergebnissen (Georgia, Michigan, Pennsylvania und Wisconsin) haben 16, 16, 20 und 10 Wahlmänner, also insgesamt 62, und weisen einen Sieg von Joe Biden auf.

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Sollten die knappen Wahlergebnisse dort wegen Unregelmäßigkeiten und massivem Betrug gekippt werden, könnte dies ausreichen, um Donald Trump eine zweite Amtszeit zu ermöglichen.

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Ein Kommentar

  1. Diese Klage richtet sich nicht nur gegen den vermeintlichen Wahlbetrug als solchen, sondern gegen die Hintermänner, die man ja erahnen kann.

    Eine alte kriminalistische Binsenweisheit ist bei Ermittlungen die Frage nach dem Täter und dessen Motivation und da tauchen dann eben Verdächtige im In -und Ausland auf und das sind keine Hirngespinste, weil sie berechtigte Interessen daran haben etwas zu verändern, was ihnen nicht paßt oder auch gefährlich werden könnte.

    Das alles zu belegen wird nicht einfach sein, denn die Gegenseite ist sich ihres Tun`s bewußt und kennt auch die damit verbundenen Risiken und mal sehen wie alles ausgeht und wer Gerechtigkeit in dieser Frage erwartet, wird enttäuscht werden, hier kollidieren Kräfte, die das normale Verständnis übersteigen und irgendwo enden, so oder so.

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