„Deutsch-Türken“

Wem gehört die Loyalität der Deutsch-Türken? Deutschland oder der Türkei? Und sind sie wirklich Kulturbereicherer?

Von Redaktion

Die Konfrontation im östlichen Mittelmeer zwischen der Türkei und dem EU-Mitglied Griechenland macht es gerade den Europäern schwer, sich an die Zeit zurückzuerinnern, als die Türkei schon mit einem Fuß in der EU war.

Inzwischen hört man aus der Türkei Großmachttöne, man versucht so zu tun als sei man mit Russland und den USA auf Augenhöhe und Erdogan spricht vom Osmanischen Reich. Was möchte er denn so alle erobern?

Wieviel Deutsch-Türken haben wir inzwischen mit Doppelpass in Deutschland? Der Doppelpass ist eine Farce denn die Gesetzgebung in der Türkei weicht ja um Einiges von der unseren ab. Was soll denn für unsere Dauergäste verbindlich sein?

Statt vom Osmanischen Reich zu schwadronieren soll Erdogan doch einmal fragen ob die Türkei so etwas wie eine Kultur hat? Außer Döner ist von Kulturtransfer nicht viel zu sehen. Wir haben den Islam in Europa an sich in guter Erinnerung – im Nahen Osten wird man häufig als Europäer auf Al Andaluz im Süden des damaligen Spanien angesprochen. Diese arabisch-jüdische Exklave war damals Kulturbringer.

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Von 751 an wurde dort fast 300 Jahre lang Wissenschaft gelehrt und an die Europäer weitergegeben. In Astronomie, Mathematik, Chemie, Philosophie und Medizin konnten wir den Kalifaten nicht das Wasser reichen. Damals verstanden Moslems den Islam als Inspiration und dichterische Muse. „Die Tinte des Gelehrten ist heiliger als das Blut der Märtyrer“ war eine Redewendung dort in der Zeit.

Ich möchte ja gar nicht auf IS und Boko Haram eingehen und wie sie finanziert werden. Aber wer außer Aggression nichts zu bieten hat soll von hier weg bleiben. Was hier durch Türken zudem an sprachlicher Verrohung importiert wurde ist kaum auszuhalten. Dass unsere Jugendlichen das inzwischen in eigenem Sprachgebrauch imitieren verschlägt einem die Sprache. „Oder was geht Alter?“

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