Warten revolutionäre Veränderungen auf den Nahen Osten?

Obwohl einige von Donald Trumps Beratern immer noch an seinen möglichen Sieg glauben und seine Kampfversuche unterstützen, nimmt ihre Zahl allmählich ab. Trump selbst wird sich auch allmählich der Tatsache bewusst, dass die Wahlergebnisse nicht annulliert werden, und er hat diese Wahlen verloren…

Die zunehmende Realität des Scheiterns der vierjährigen politischen Tätigkeit von Trump zwingt Politiker in vielen Ländern, die sich an ihm orientiert haben, nach einem Weg zu suchen, ihre gegenwärtige Situation zu lösen, indem sie ihre Rhetorik und ihr Handeln anpassen. Eine bestimmte Gruppe, die Trump selbst imitiert und die im Namen „seines eigenen politischen Spiels“ wiederholt frühere Verbündete im Stich gelassen hat, bemüht sich rasch um eine Neuorientierung auf den erwarteten neuen Meister des Weißen Hauses und sendet schmeichelnde Glückwünsche zum „Sieg“ anstelle der früheren Kritik für den jüngsten Gegner von Trump bei den Wahlen.

Wie die Neue Zürcher Zeitung betonte: „Europa hat kollektiv aufatmen können. Die herzliche Reaktion Brüssels und der Vertreter der EU-Mitgliedstaaten hat erneut bestätigt: Mehr als die Wahl von Joe Biden freut sich Europa über den bevorstehenden Abgang von Präsident Donald Trump“.

Und dies ist nicht nur für Europa eine typische Reaktion!

In fast allen Kommentaren wird die offensichtliche Tatsache festgestellt: die Zeit nach Trump wird nicht dieselbe sein wie die Zeit vor Trump. Und deshalb ist die Verschiebung der „Wetterfahne des politischen Wandels“ nicht nur in der Liste derer, die Joe Biden bereits „zum Sieg“ gratuliert haben – noch vor der offiziellen Bekanntgabe der höchst skandalösen und umstrittenen jüngsten Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten -, sondern auch in der Wahl der Worte selbst, die Unterwürfigkeit und plebejische Hingabe ausdrücken sollen, sehr deutlich zu erkennen.

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Eine Analyse von Vladimir Odintsov

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4 Kommentare

  1. Ich habe bis dato nirgends gelesen, daß Putin Biden zum Wahlsieg gratuliert hat. Erinnert sei an die von „Sleepy“, oder auch „Creepy Joe“ vor geraumer Zeit aufgestellte Behauptung, “ . . . Rußland ist die größte globale Gefahr für den Weltfrieden . . .“

  2. Mr. Trump hat vor allen Dingen israelische Politik gemacht. Ein Laendchen nicht groesser wie Bergkarabach, atomar bis an die Haarspitze aufgeruestet, ein Laendchen ohne Verfassung um die Berufung darauf den in Israel lebenden Palaestinensern unmoeglich zu machen, mit einem Apartheitsregime , welches immer und immer wieder entweder durch Kriege, welche es durch andere Armeen durchfuehren laesst um den Opferstatus nicht zu verlieren, oder Erpressung bzw. Ermordung Oppositioneller am Geschehen haelt. Trump hat der Welt keinen Dienst erwiesen. Obwohl keinen Krieg begonnen hat er auch keinen beendet. Was in seiner Macht gestanden haette und den Neubeginn fuer Biden fast unmoeglich gemacht haette. Beide, Trump und Biden, sind wie eineiige Zwillinge. Die Welt braucht solche „Politiker“ nicht.

  3. Halten wir es doch wie die russische Regierung, abwarten und Tee trinken, denn Trump ist nicht irgend einer, der angetreten ist um in eigener Sache bis zum letzten zu kämpfen, er hat ja auch die Möglichkeit gehabt, das Ergebnis schon vor 14 Tagen anzuerkennen, was aber nicht seinem Naturell entspricht und es wird sich zum Schluß zeigen. ob er sich verspekuliert hat und dann wäre diese Niederlage sein ureigenstes Problem, hat aber mit dem Recht des vermeintlichen Verlierers nichts zu tun, alle Chancen wahrzunehmen, die unter diesen schwierigen Bedingungen überhaupt möglich sind, denn ergeben kann man sich immer, siegen dagegen ist weit schwieriger.

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