US-Wahlen: Erste Hochrechnungen trudeln ein

Die Wahllokale in den Vereinigten Staaten schließen und die ersten Ergebnisse von der Ostküste kommen an.

Von Marco Maier

Die US-Präsidentschaftswahlen sind faktisch geschlagen. Aus immer mehr Bundesstaaten trudeln Wahlergebnisse ein. Zum jetzigen Stand sieht es so aus, als ob der demokratische Herausforderer Joe Biden bereits 88 Wahlmänner für sich hat, der republikanische Amtsinhaber Donald Trump 72. Mindestens 270 werden gebraucht, um den Sieg einzufahren.

Der gesamte Südosten der Vereinigten Staaten scheint für Trump eine sichere Bank zu sein. In an Wahlmännern reichen Florida beispielsweise liegt der Republikaner mit 50,3 Prozent der Stimmen gegenüber 48,8 Prozent bei 86 Prozent der ausgezählten Stimmen knapp in Führung. Kentucky hat bei 68 Prozent Auszählungsgrad zu 60,1 Prozent für Trump gestimmt, Indiana bei 43 Prozent ausgezählten Stimmen zu 58,8 Prozent.

Biden hingegen scheint bereits von Ohio bis zu den Neuenglandstaaten die Mehrheit für sich gewinnen zu können, während Texas nach wie vor umkämpft ist und die Mehrheit immer wieder zwischen Trump und Biden schwankt. Für den Amtsinhaber ist der Sieg im bevölkerungsreichen Texas unabdingbar, um sich die Mehrheit der Wahlmänner zu sichern. Denn gerade die stimmenstarken Staaten New York und Kalifornien werden an Biden fallen.

Im Mittleren Westen hat Trump hingegen noch gute Karten, sich mehrere Staaten zu sichern, während Biden neben Kalifornien auch Washington und Oregon für sich gewinnen könnte, was eine „blaue“ Westküste mit sich bringen würde.

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Update: Trump hat gute Chancen

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