Trump gegen Biden: Gehört die Zukunft den Patrioten oder den Globalisten?

Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass die Republik in eine der gefährlichsten Krisen ihres kurzen Bestehens geraten ist. Dies ist nicht nur auf die umstrittenen Wahlergebnisse vom 3. November zurückzuführen, sondern auch auf eine Vielzahl anderer Faktoren jenseits der amerikanischen Grenzen, darunter die globale Finanzkrise, die eine gewisse Pandemie über die Welt hereinbrechen ließ, und das Abgleiten in einen großen Weltkrieg zwischen Großmächten, der sich in den letzten Jahren chaotisch beschleunigt hat.

So unpopulär es in einer höflichen Gesellschaft auch sein mag, so ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch immer unmöglich, mit hundertprozentiger Sicherheit festzustellen, dass Joe Biden am 20. Januar 2021 tatsächlich vereidigt wird. Der einfache Grund dafür liegt darin, dass sich die nachprüfbaren Beweise für einen ausgedehnten parteilichen Wahlbetrug in Verbindung mit den höchsten Rängen des britischen Geheimdienstes mit jedem Tag, der vergeht, häufen, da die Wahlsysteme von Dominion zuletzt beschuldigt wurden, landesweit 2,7 Millionen Trump-Stimmen auszulöschen und 220.000 Pro-Trump-Stimmen in Pennsylvania an Biden zu vergeben (zusammen mit Hunderten von anderen Anomalien bei der Stimmenauszählung und technologischen Pannen in allen wichtigen Swing-Staaten). Diese und andere wichtige Anzeichen von massenhaftem Wahlbetrug haben berechtigte Fragen nach der Gültigkeit der offiziellen Ergebnisse aufgeworfen, die, wie General Michael Flynns Anwalt Sidney Powell kürzlich wortgewandt darlegte, vor Gericht gebracht werden.

Trump, Biden und die bevorstehende Kernschmelze

Inzwischen ist den meisten Menschen, die dies lesen, bewusst (oder sie sollten sich dessen bewusst sein), dass das transatlantische Finanzsystem unter einer Zeitbombe aus Derivaten im Wert von 1,5 Billiarden Dollar zusammenschmelzen soll, die durch eine Mischung aus Wunschdenken, hyperinflationärem Gelddrucken und riesigen unbezahlbaren, verbrieften Schulden, die auf den Zahlungsausfall warten, zusammengehalten wird. Es sollte auch nicht überraschen, dass die „Great Reset Agenda“ zur Koordinierung der „Weltordnung nach Covid“ nichts mit einer tatsächlichen Pandemie zu tun hat, sondern nur damit, den Nationen der Erde eine neue Bankerdiktatur aufzuzwingen. Wenn Sie sich bezüglich dieser Behauptungen unsicher sind, lade ich Sie ein, meine kürzlich erschienene Studie „What the Great Reset Architects Don’t Want you want to know about Economics“ zu lesen.

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Sowohl Trump als auch Biden bekennen sich dazu, die amerikanische Führung zu unterstützen, wenn die Welt in diesen Sturm gerät, aber beide Männer operieren mit sehr gegensätzlichen Paradigmen, was dies bedeutet und welche außenpolitische Tradition aktiviert werden sollte.

Dort, wo Biden die Idee verfochten hat, dass „Amerika die Welt führen sollte“, im Gegensatz zu dem gefährlichen Aufstieg von „Autoritarismus, Nationalismus und Illiberalismus“, der die Herrschaft der Außenpolitik einem Team von hawkishen Vertretern des militärisch-industriellen Komplexes überlässt, hat Trump etwas anderes getan.

Am 9. November entließ der amtierende Präsident Mark Esper (möglicherweise um einen geplanten Staatsstreich zu untergraben) und setzte General Christopher Miller als Verteidigungsminister ein, der ein vollständiges Ende des 19-jährigen Afghanistan-Krieges forderte: „Wir sind kein Volk des ewigen Krieges. Es ist das Gegenteil von allem, für das wir stehen und für das unsere Vorfahren gekämpft haben. Alle Kriege müssen enden“.

Nachdem Trump seinen Wunsch geäußert hatte, die USA im Laufe von vier Jahren wiederholt zu ihrer traditionellen protektionistischen, nicht-interventionistischen Agenda zurückkehren zu lassen, charakterisierte er den bevorstehenden Kampf berühmterweise als einen „Patrioten gegen die Globalisten“.

Und doch haben trotz dieser Tatsachen viele anscheinend intelligente Menschen gefeiert, dass der „böse orangene Mann“ endlich verdrängt worden ist und die Normalität wieder eintreten könnte.

Papperlapapp.

In einem Artikel in Foreign Policy vom April 2020 forderte Joe Biden die erneute Bekräftigung der amerikanischen Führungsrolle in der Weltordnung und erklärte, dass „die Vereinigten Staaten unter demokratischen und republikanischen Präsidenten über 70 Jahre lang eine führende Rolle beim Schreiben der Regeln“ der Weltordnung gespielt hätten. Biden sagte die beiden möglichen Szenarien voraus, die der Welt bevorstehen, wenn die USA weiterhin „auf unsere Führung verzichten“, wie Trump es getan hat: 1) Jemand anderes nimmt Amerikas Platz als globaler Hegemon ein, der „unsere Interessen und Werte nicht voranbringt“, oder 2) „Niemand wird es tun, und es wird Chaos herrschen“.

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Aber Moment mal!

Sollte es in Bidens Kristallkugel nicht noch eine dritte Option geben? Wie wäre es mit der Option einer Welt, die durch souveräne Nationen definiert wird, die in einer Win-Win-Kooperation und in gegenseitigem Eigeninteresse arbeiten? Leider kann dieses dritte Szenario von einem Nullsummen-Verstand aus, der nur in Begriffen des „Kräftegleichgewichts“ denken kann, nicht existieren.

Das Paradoxe für solche Kleingeister ist jedoch, dass das Wesen des von Biden gepriesenen amerikanischen Aufstiegs aus dem Zweiten Weltkrieg in eine führende Position ganz von dem Verständnis ausgeht, dass die Welt mehr ist als ein Nullsummensystem.

Die vergessenen multipolaren Traditionen der USA

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Eine Analyse von Matthew Ehret

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5 Kommentare

  1. Zukunft für die Globalisten oder die Patrioten? Das alte Thema, neu aufgewärmt mit der Erkenntnis, daß der Geldadel es einfach nicht lassen kann und mit seinen Milliarden die Politik beeinflussen will um sich die Erde untertan zu machen und dabei spielt der Normalbürger überhaupt keine Rolle, weil der allenfalls nur lästig ist und die Rolle des Underdocks einzunehmen hat um deren Vorstellung in bare Münze umzusetzen.

    Trump ist eine Ausnahme in seiner Denkart, obwohl selbst vermögend, aber dennoch im Sinne der Nation denkend und handelnd und das paßt vielen nicht in den Kram und würde dieser Präsident ihren Forderungen folgen, wäre er der Beste der Welt, so aber führt er nun seinen Kampf allein, wobei sie seine Energie völlig unterschätzt haben und sollte ihm die Präsidentschaft für weitere vier Jahre sicher sein, dann wird noch so manche Überraschung auf sie zukommen, denn das ist ein Kampf zwischen Kapital und ihren politischen Satrapen die eben unterschiedliche Vorstellungen haben und sich nicht deren Diktat beugen wollen und es wird noch spannend werden die nächsten Wochen, weil es ein Endkampf wird bis zum höchsten Gericht und wer dort gewinnt, wird das Sagen haben, alles andere ist Wunschdenken und geht an der Realität vorbei.

  2. Eine Amtszeit D. Trump reichen mir völlig. Biden mag zwar nicht alles mit einmal ändern können, was sich vielleicht einige wünschen aber Er ist der vernünftigere von beiden.
    Lassen wir uns überraschen…
    Karl

  3. In Amerika macht es keinen Unterschied ob der Präsident John Jackson oder Jack Johnson heißt.
    Die politische Agenda wird von Klans oberhalb des Präsidenten entschieden.

  4. In BRD-Medien (auch in den sogenannten Alternativen) ist nirgendwo nachzulesen, was Trump mittlerweile für sein Volk und Land erreicht hat. Das ist beschämend. Wenn @Karl für Sleepy Joe ist, hätte er mal besser gelesen, was sein Programm sein soll. Kein normaler US-Bürger möchte das. Trump hat Eiben epochalen Sieg errungen und die kommenden Wochen werden für einige ihr beschauliches Weltbild einstürzen lassen.

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