Portugal & PCR-Tests – das Schweigen des Mainstreams

In Portugal hat ein Berufungsgericht die Aussagekraft von PCR-Tests auf Basis wissenschaftlicher Studien infrage gestellt.

Von Marco Maier

Wenn es um Covid-19 geht, dann erweist sich die Mainstreampresse (wieder einmal) als „Lückenpresse“. Was nicht ins vorgegebene Narrativ passt, darüber wird nicht berichtet. Immerhin könnten die Menschen ja beginnen sich – die in deren Augen nach falschen – Fragen zu stellen. Und das geht ganz und gar nicht.

Ein gutes aktuelles Beispiel dafür ist die Entscheidung eines portugiesischen Berufungsgerichts (hier in Portugiesisch) in Sachen RT-PCR-Tests und die mit „positiven Testergebnissen“ verbundenen Quarantäneanordnungen. Denn, so die Richterinnen Margarida Ramos de Almeida und Ana Paramés unter Berufung auf mehrere Studien, ein positiver PCR-Test sagt aufgrund der hohen Anzahl an Zyklen (cycle Threshold, cT) nichts über eine Infektion mit Sars-CoV-2 aus.

Zur Erklärung des Falles, hier eine Darstellung des Sachverhaltes:

In einer kürzlich ergangenen Entscheidung vom 11. November 2020 entschied ein portugiesisches Berufungsgericht gegen die regionale Gesundheitsbehörde der Azoren in Bezug auf die Entscheidung eines Untergerichts, die Quarantäne von vier Personen für unrechtmäßig zu erklären. Von diesen war eine Person mit einem PCR-Test positiv auf Covid getestet worden; bei den anderen drei Personen wurde davon ausgegangen, dass sie einem hohen Expositionsrisiko ausgesetzt waren. Infolgedessen entschied die regionale Gesundheitsbehörde, dass alle vier infektiös und gesundheitsgefährdend seien, weshalb sie isoliert werden mussten. Die Vorinstanz hatte gegen die Gesundheitsbehörde entschieden, und das Berufungsgericht bestätigte dieses Urteil mit Argumenten, die den wissenschaftlichen Fall wegen der mangelnden Zuverlässigkeit der PCR-Tests ausdrücklich bestätigen.

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Die Richterinnen stellten unter anderem auch anhand dieser Studie von Jaafar et al. fest, dass ein sogenannter cT-Wert von 35 oder höher die Zuverlässigkeit dramatisch senkt. Demnach erreicht der Anteil an Falsch-Positiven dann einen Wert von bis zu 97 Prozent. Weiters, so das Urteil, ist ein PCR-Test mit mehr als 25 Zyklen zur alleinigen Feststellung einer Infektion völlig ungeeignet.

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Doch in den meisten Ländern dieser Welt (auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz) werden üblicherweise 38 bis 40 Zyklen durchgeführt, um die Existenz von Sars-CoV-2 im Rachen von Getesteten nachzuweisen. Teilweise werden sogar bis zu 45 Zyklen durchgeführt, was völlig absurd ist und nur noch Falsch-Positive liefert.

Zur Erklärung des sogenannten cT-Werts: Hierfür werden in der Probe enthaltene Erbgutspuren in mehreren Zyklen immer wieder verdoppelt. Ist eine einzelne Spur vorhanden, so sind es nach dem ersten Zyklus bereits zwei, nach zwei Zyklen vier, nach zehn 1024 und nach 20 Zyklen 1.048.576 und so weiter. Nach 25 Zyklen sind es bereits mehr als 33,5 Millionen, nach 35 Zyklen bereits mehr als 34,3 Milliarden!

Deshalb argumentierte das Berufungsgericht bei seiner Entscheidung, dass nur ein Arzt gesetzlich dazu qualifiziert ist, eine medizinische Diagnose abzugeben und keine andere Person oder Institution, inklusive Regierungsbehörden oder Gerichte haben die Autorität dazu. Die Gesundheitsbehörde der Azoren habe damit eine „rechtswidrige Berufsausübung“ begangen, da nur Mediziner die vom Ordem dos Médicos akzeptiert wurden entsprechende Diagnosen erstellen dürfen. Weiters habe die Gesundheitsbehörde der Azoren gegen Artikel 6 der Allgemeinen Erklärung über Bioethik und Menschenrechte verstoßen, als sie die vier Personen nach einem positiven PCR-Test einer davon für 14 Tage in Quarantäne steckten.

Doch die deutschsprachige Mainstream-Medienlandschaft interessiert das nicht. Stattdessen hält man sich an der hohen Zahl von positiven PCR-Tests fest, welche die Begründung für Lockdownmaßnahmen darstellen – obwohl diese Tests alleine nichts aussagen.

Denn wie schon eine Studie aus Wuhan verdeutlicht, sind asymptomatische „Fälle“ (also rein Testpositive ohne Symptome) offenbar nicht in der Lage, das Virus Sars-CoV-2 an andere Menschen weiterzugeben. Im Grunde genommen heißt dies nichts anderes als: wer positiv getestet wurde aber keine Symptome aufweist, kann so weitermachen wie bisher, sollte jedoch in den darauf folgenden Tagen darauf achten, ob er nicht doch noch Symptome entwickelt oder nicht.

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Gegen diese „Test-Pandemie“ stellt sich auch „Das Volk gegen Corona„, welches bereits an Klagen gegen die unverhältnismäßigen Lockdowns arbeitet und Aufklärungskampagnen durchführt.

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