Fledermaus-Kot: Coronavirus ähnlich dem Covid-19-Stamm gefunden

Wer suchet der findet – und wer gezielt sucht, findet schneller. Das trifft auch auf Coronaviren zu, die mit Sars-CoV-2 verwandt sind.

Von Marco Maier

Coronaviren begleiten die Menschheit wohl schon seit langer Zeit. Das Virus, das heute zum Beispiel die gewöhnliche Erkältung auslöst, könnte damals als es wohl vor ein paar hundert Jahren von Tieren auf den Menschen „übergesprungen“ ist, auch deutlich heftigere Auswirkungen auf die Gesundheit gehabt haben als es heute der Fall ist.

Denn Viren wollen überleben und sich replizieren. Je schneller der Wirt stirbt, umso erfolgloser ist die Verbreitung. Also passt es sich durch Mutationen an, um den Wirt nicht zu sehr zu schädigen. Und beim Coronavirus, welches durch sogenannte Zoonosen von Tieren auf den Menschen überspringen kann, ist es nicht anders.

Da man davon ausgeht, dass Sars-CoV-2 seinen Ursprung in Fledermäusen aus China hat, haben Wissenschaftler nun auch den Kot von den nachtaktiven Tieren in einer Höhle in Japan gezielt nach Coronaviren untersucht.

So berichtet RT:

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Ein Team japanischer Wissenschaftler hat im Dung höhlenbewohnender Fledermäuse einen neuen Typ des Coronavirus entdeckt, der dem Stamm ähnelt, der Covid-19 verursacht.

Die Forscher der Universität Tokio fanden den Erreger vor sieben Jahren im Kot von kleinen Hufeisenfledermäusen in der Wildnis Japans. Eine neue Untersuchung hat ergeben, dass er auffallend ähnlich ist wie Sars-CoV-2 – der Stamm des Coronavirus, der Covid-19 verursacht.

Die genetische Zusammensetzung des neuen Virus stimmt zu 81,5 Prozent mit Sars-CoV-2 überein, und die Experten sagen, es sei das erste Mal, dass in Japan ein Erreger gefunden wurde, der demjenigen ähnelt, der für die aktuelle Pandemie verantwortlich ist.

Doch Fledermäuse sind offenbar nicht die einzigen Träger solcher Viren. Wie wir bereits berichtet haben, keult Dänemark nun rund 17 Millionen Nerze, weil dort eine Mutation von Sars-CoV-2 gefunden wurde. Da fragt man sich dann schon, von welchen Tieren da keine solche Viren mehr überspringen bzw. kreuz und quer übertragbar sind und dann mutieren.

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2 Kommentare

  1. Der PCR Test wird mal als eine der sinnlosesten Erfindungen in die Kuriositätenkammern der Geschichte eingehen. Oder vielleicht die Menschen, die um 2020 wahlberechtigt sind als die Allerdümmsten seit Lucy. Aber vielleicht wachen ja noch manche auf, denn ein Alleingang gegen so viel Irrsinn ist aussichtslos.

  2. Mikroorganismen kann man überall finden. Normalerweise ist das gleich, wenn niemand krank dadurch wird. Schon gehört?: die Menschen und Tiere sind das Spielfeld für allerhand Mikroorganismen. Ist eigentlich klar, müssen die ja irgendwo leben können. Will man alle Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten zu Feinden erklären und die emsig suchen ?Na dann viel Spaß. Der Mensch kann auch friedlich mit Mikroorgansimen zusammenleben. Sind die mancherorts sogar lebensnotwendig siehe Darmbakterien, Hautkeime….usw. Könnte man ohne die nicht existieren. Kann man nur hoffen, daß nicht Gescheitis anfangen, die zu suchen und zwangsweise allerhand Unfug damit anstellen wollen. Normalerweise kann sich das Immunsystem gut selbst helfen, sonst wäre man nur krank. Mikroorganismen so ändern, daß sie zu Krankheitserregern werden, ist unüberschaubar, weil man nicht weiß, was durch unüberlegte Spielereien alles passieren kann. Gibt Leute, die solche Probleme selbst schaffen und sich dann wundern, wenn ihnen die über ihren so extrem klugen Kopf wachsen und andere unerwünschte Probleme entstehen. Durch Probleme schaffen kann man keine anderen Probleme lösen und auch nicht damit eigene Wünsche sich erfüllen. Chaos machen ist nicht schwer, das zu beseitigen ist nicht immer so einfach wie manche glauben. Erwischt es einen dann vielleicht auch und das richtig. …………….Risiken abschätzen kann nicht jeder. Überhaupt, wenn man unsaubere Hintergedanken da hat.

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