Europa wieder sicher machen

Die Organisation des Nordatlantikvertrags, die NATO, wurde 1949 von zwölf Nationen unter Führung der Vereinigten Staaten und mit dem lateinischen Motto Animus in cons consulendo liber gegründet, was „ein in der Beratung ungebundener Geist“ bedeutet. In der heutigen Zeit ist dies ein bizarrer Slogan, denn wenn jemals eine Organisation einen kollektiven Geist in Fesseln hatte, dann ist es das US-NATO-Militärbündnis, das von seinem palastartigen, Milliarden Dollar teuren Hauptquartiergebäude in Brüssel aus unter anderem, wie Generalsekretär Jens Stoltenberg am 21. Oktober erklärte, entschlossen ist, „dafür zu sorgen, dass unsere nukleare Abschreckung sicher, geschützt und wirksam bleibt“.

Der wichtigste Beitrag der NATO zum Weltfrieden und zur Sicherheit Europas bestünde darin, alle amerikanischen Atomwaffen vom europäischen Kontinent zu entfernen.

Stoltenberg spricht von „russischer Einschüchterung seiner Nachbarn“ und betont, dass die NATO auf die nicht vorhandene Bedrohung durch Russland mit der „intensivsten Verstärkung der Verteidigung seit der Zeit des Kalten Krieges“ reagiere. Er behauptet: „Wir suchen nicht die Konfrontation mit Russland. Wir streben keinen neuen Kalten Krieg an“ – unterstützt dann aber massive militärische Manöver unter der Führung der USA und Spionageflugzeugmissionen entlang der russischen Grenzen. Er erhöht die Zahl der Truppen, die dauerhaft in Ländern in der Nähe der russischen Grenzen stationiert werden sollen, weil er sich für eine „Verstärkung“ unserer „Vorwärtspräsenz im östlichen Teil unseres Bündnisses“ einsetzt.

„Vorwärtspräsenz“? – Die offizielle Definition der Vereinigten Staaten von Amerika für „vorwärts gerichtete Präsenz“ lautet: „Die Aufrechterhaltung vorwärts entsandter oder stationierter Truppen im Ausland, um nationale Entschlossenheit zu demonstrieren, Bündnisse zu stärken, potenzielle Gegner abzuschrecken und die Fähigkeit zu verbessern, schnell auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren“. Mit anderen Worten – Vorbereitung auf einen Krieg.

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Zeitgleich mit der Auflösung der Sowjetunion 1991 endete das Militärbündnis des Warschauer Paktes. Es wäre vernünftig gewesen, die NATO aufzulösen, aber so sollte es nicht sein. Auf der Suche nach einer Rechtfertigung ihres Fortbestehens dehnte sich die NATO nach Osten aus und bedrohte Russland.

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Eine Analyse von Brian Cloughley

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2 Kommentare

  1. Europa wieder sicherer machen?
    Noch nie war dieser Kontinent für den Einzelnen so unsicher wie derzeit. Standen sich früher Blöcke gegenüber, bis an die Zähne bewaffnet, aber mit der jeweiligen Erkenntnis, bei einer Konfrontation selbst alles zu verlieren, so hat sich heute der Feind im persönlichen Umfeld eingeschlichen und mordet, raubt, schändet und betrügt und das alles unter den Augen der Verantwortlichen, die der inneren Gefahr nichts entgegen setzen wollen, warum auch immer.

    Diese neue Art der Bedrohung ist ausschließlich auf die Handlungen der Regierenden zurück zu führen, die ihre Länder unter sozialistischer Vorherrschaft auflösen wollen und unter dem Dach der Brüsseler EU als Hochzeitspräsent einbringen wollen, ob es den Bürgern paßt oder nicht.

    Im Prinzip unterscheiden sich diese sogenannten Demokraten keineswegs von früheren Despoten, weil sie sich nicht an die Regularien der einzelnen Ländergesetze halten und sich rücksichtslos darüber hinweg setzen und das alles schön verpackt für die Dummen, die dann tatsächlich daran glauben, daß alles viel besser wird, wären wir erst mal unter dem gemeinsam geplanten Dach vereint.

    Diese Fehleinschätzung wird uns noch Kopf und Kragen kosten, denn der Sozialismus in seiner jetzigen Form wird danach erst noch richtig seinen Höhepunkt erreichen und wenn die kleinen Besitzenden glauben, es ginge dann so weiter, dann täuschen sie sich gewaltig, diese Umverteilung wird sie arm machen, nicht gänzlich, so daß noch was zum Leben übrigbleibt und dann ist es gleich besser man stellt jede Aktivität ein, weil die Grundlage des persönlichen Anreizes damit verloren geht und unser gemeinsamer Besitz mehrheitlich in andere Hände übergeht.

    Wer das nicht glauben will, muß eben warten können und die Armut tritt meistens schneller ein als der Reichtum, der mühevoll über Jahrzehnte erarbeitet werden muß. was diese politischen Gauner aber nicht interessiert, weil sie selbst nicht darunter leiden werden und ihre Interessen über allem stehen.

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