Herdenimmunität und Militär

Angesichts der Mutationen und der offenbar relativ kurz andauernden Immunität nach einer Infektion sollte man nicht zu sehr auf Herdenimmunität vertrauen.

Von Hans-Jürgen Klose

Zunächst jetzt zur Frage des Gesichtsschutzes. In den Laboratorien in denen wirklich mit gefährlichen Erregern gearbeitet wird läuft man mit Sicherheitsanzügen wie sie die Raumfahrer in den 70-ger Jahren getragen haben herum. Die Viren mit denen Fachleute in solchen Labors umgehen sind allerdings nicht gefährlicher als die Viren von der Straße.

Mich überholte heute ein Linienbus mit – ich würde sagen 60 bis 80 Schulkindern – alles dicht an dicht gedrängt, der Mittelgang so voll dass keine Maus mehr hinein gepasst hätte. Viele mit Maske – einige ohne. Natürlich, denn die Schulen und Kitas sind geöffnet damit Mutti den Arbeitgebern zur Verfügung steht. Na gut – oder der Papi. Dass sich in solchen Bussen auch kleine Superspreader herumdrücken scheint keinem in den Sinn zu kommen. Im Umfeld gibt es kaum noch eine Straße ohne Corona-Fall.

Unsere Virologen wissen, dass ein Mund-Nasen-Schutz a la Op-Mundschutz keine Sicherheit darstellt. Warum lässt man dann alle so herumlaufen? Dass es inzwischen überall Widerstand gegen Corona-Maßnahmen gibt liegt doch daran, weil alle sehen, dass solche Restriktionen fruchtlos sind. Die wirklich hilfreichen Masken FFP2 und FFP3 kosten doch nur ein paar Euro – was geht da vor?

Das Gerede von der Herdenimmunität ist völlig kalter Kaffee – wir haben inzwischen wenigstens 4 verschiedene Corona-Varianten in Umlauf. Soll jeder 4 Mal erkranken, bis der Rest der übrig bleibt Antikörper gegen alle 4 hat ? Aber so ein Corona-Antikörper bleibt nur einige Monate aktiv.

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Warum gibt es keine Stimme die der Bevölkerung verbindlich sagt was getan werden muss? Weil das Robert-Koch-Institut nicht weiß was eine Pandemie ist. Ich sage das so provokant, aber Seuchen sind etwas anderes als Labortests. Die vielen Interaktionen im täglichen Leben lassen sich im Labor nicht programmieren. Also ist die Herde ohne Hirte.

Wir sprechen hier von „kollektiven biologischen Systemen“ – die wahrscheinlich nur Militärs kennen (Aber weil Deutschland keine B—Waffen hat, gibt es bei uns wahrscheinlich keines). Eine Bevölkerung kann über Jahre so in Schach gehalten werden, dass Krieg auf die rein wirtschaftliche Ebene verlagert wird – für Uniformträger sind das alte Hüte.

Ich sage nicht dass China das alles ausgelöst und gewollt hat – obwohl der harmlose Verlauf der letzten Monate dort einen schon nachdenklich stimmt. Aber letztlich ist das bei laufender Pandemie auch zweitrangig.

Nur warum lässt keiner das neue Medikament gegen Covid zu?

Siehe auch die vorherigen Artikel „Das RKI lenkt Medizin und Politik in die falsche Richtung“ und „Corona und politische Machtmittel„.

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