Covid-19: WHO-Chef kritisiert Herdenimmunität-Pläne

Der Generaldirektor der Organisation betonte, dass diese Variante nicht den ethischen Normen entspreche, und bekräftigte, dass diese Strategie des Schutzes vor einer Krankheit in der Geschichte der Medizin noch nie angewandt wurde.

Von Redaktion

Der WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus erklärte, dass die Strategie, die Herdenimmunität gegen die Coronavirusinfektion durch freie Zirkulation des Virus zu erreichen, in der menschlichen Gesellschaft inakzeptabel ist. Bei einem Briefing am Montag in Genf betonte er, dass diese Variante nicht den ethischen Normen entspreche, und bekräftigte, dass diese Strategie des Schutzes vor einer Krankheit in der Geschichte der Medizin noch nie angewandt worden sei.

„Noch nie in der Geschichte der öffentlichen Gesundheit wurde Herdenimmunität als Strategie zur Reaktion auf einen Ausbruch, geschweige denn auf eine Pandemie eingesetzt. Sie ist wissenschaftlich und ethisch problematisch“, erklärte der WHO-Leiter.

„Wir wissen nicht genug über die Immunität gegen Covid-19“, stellte er fest. Obwohl die Mehrheit der Infizierten „innerhalb der ersten Wochen“ eine Immunität entwickelt, ist immer noch unbekannt, „wie stark oder dauerhaft diese Immunantwort ist oder wie sie sich bei verschiedenen Menschen unterscheidet“, erklärte er und wiederholte, dass es Fälle gegeben habe, in denen Menschen zum zweiten Mal infiziert wurden.

„Die große Mehrheit der Menschen in den meisten Ländern ist nach wie vor anfällig für dieses Virus“, so der WHO-Chef weiter. Er zitierte die Studien, nach denen „weniger als 10 Prozent der Bevölkerung mit dem Covid-19-Virus infiziert wurden“. Wie der Generaldirektor betonte, würde eine unkontrollierte Zirkulation von Covid-19 unter den Menschen zu „unnötigen Infektionen, Leiden und Tod“ führen.

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„Wir fangen erst an, die langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen unter Menschen mit Covid-19 zu verstehen“, sagte er. „Einem gefährlichen Virus, den wir nicht vollständig verstehen, freien Lauf zu lassen, ist einfach unethisch. Das ist keine Option“, schloss der Generaldirektor.

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Allerdings steht die WHO in der Kritik die Ausbreitung von Covid-19 aufzubauschen und die Agenda von Big Pharma voranzutreiben. Immerhin gehören die großen Pharmakonzerne zu den wichtigsten Geldgebern der Organisation. Im englischsprachigen Raum ist deshalb bereits von „scamdemie“ und „plandemie“ die Rede. Denn die Menschen fühlen sich von den ganzen strikten Auflagen in ihrer Freiheit beschränkt und befürchten langfristige negative Auswirkungen durch die Lockdowns.

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