Bericht: Tanker des US-Militärs schmuggeln Rohöl vom syrischen Hasaka in den Irak

Berichten zufolge benutzte das US-Militär Dutzende von Tanklastwagen, um Rohöl von der nordöstlichen Provinz Hasaka in Syrien nach Westirak zu schmuggeln.

Von Redaktion

Die offizielle syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete unter Berufung auf lokale Quellen, dass ein Konvoi von 37 Tanklastwagen am Dienstagabend Syrien über den al-Walid-Grenzübergang in der Nähe der Stadt al-Ya’rubiyah in Richtung irakische Gebiete verlassen habe.

Die Quellen fügten hinzu, dass mehrere gepanzerte Fahrzeuge des US-Militärs und Militante, die den so genannten Syrian Democratic Forces (SDF) angehören, den Konvoi bis zur Ankunft am Grenzübergang eskortierten.

Die Plünderung des syrischen Öls durch die USA wurde Ende Juli während einer Senatsanhörung zwischen der republikanischen Senatorin von South Carolina, Lindsey Graham, und dem US-Außenminister Mike Pompeo bestätigt.

Während seiner Zeugenaussage vor dem Senatsausschuss für auswärtige Beziehungen am 30. Juli bestätigte Pompeo zum ersten Mal, dass ein amerikanischer Ölkonzern seine Arbeit im Nordosten Syriens aufnehmen würde, der von SDF-Kämpfern kontrolliert wird.

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Die SDF, eine von den USA unterstützte Allianz kurdischer Militanter, die gegen Damaskus operiert, kontrolliert derzeit Gebiete in Nord- und Ostsyrien.

Die syrische Regierung hat das Abkommen zur Plünderung der natürlichen Ressourcen des Landes, einschließlich des syrischen Öl- und Gasvorkommens, das mit der Unterstützung der Regierung von US-Präsident Donald Trump geschlossen wurde, aufs Schärfste angeprangert.

Der US-Präsident hat mehr als einmal eingeräumt, dass amerikanische Streitkräfte wegen des Öls des Landes in Syrien sind.

Ebenfalls am Dienstag beschossen ausländisch gesponserte Takfiri-Militärs die Positionen der Regierungstruppen in den nördlichen Provinzen Aleppo, Hama, Idlib und Latakia.

Das so genannte Syrische Observatorium für Menschenrechte sagte, die Angriffe seien von mehreren Terrorgruppen ausgeführt worden, darunter Hay’at Tahrir al-Sham (HTS) und die von der Türkei unterstützte Faylaq al-Sham (Scheinlegion).

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Der Kriegsbeobachter sagte, dass dabei eine Reihe syrischer Soldaten und verbündeter Kämpfer aus Volksverteidigungsgruppen getötet wurden.

 

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