Anschlag in Nizza: Islamistenterror erschüttert Frankreich

Eben erst wurde ein Lehrer wegen Mohammed-Karikaturen öffentlich geköpft, nun schlachtete ein Islamist drei Menschen in einer Kirche ab. Frankreich wird vom islamistischen Terror heimgesucht.

Von Michael Steiner

Frankreich wird die islamistischen Geister die es rief nicht los. Die strikt laizistische Ausrichtung des Staates verhindert, dass dem Treiben ein Ende gesetzt wird. Denn: die französischen Behörden wissen nicht einmal ansatzweise, wie viele Muslime bereits im Land leben und über die Anzahl der Extremisten unter ihnen weiß man aufgrund der etablierten Parallelgesellschaften noch weniger.

Insofern darf man sich auch nicht wundern, wenn islamistische Gruppen und Einzeltäter immer wieder Terrorakte verüben und dabei immer wieder Menschen töten und verstümmeln. Der jüngste Vorfall, die öffentliche Enthauptung eines Lehrers der unter seinen Schülern Mohammed-Karikaturen verteilte, sorgte für einen diplomatischen Schlagabtausch zwischen Paris auf der einen und Ankara, Teheran, Islamabad und anderen muslimischen Regierungen auf der anderen Seite.

Wie üblich stellen sich die Muslime hierbei als Opfer dar und rechtfertigen die blutige Tat auch noch indirekt, indem man der französischen Regierung vorwirft, ein „Klima der Islamophobie“ zu unterstützen. In der Türkei und anderen muslimisch dominierten Ländern wird bereits zum Boykott französischer Produkte auf.

Doch das ist nicht alles. Nun wurde heute Früh Nizza ein Blutbad angerichtet. Den ersten Informationen nach hat ein Angreifer „Allahu akbar“-rufend drei Menschen in bzw. bei der Notre Dame-Kirche, der größten katholischen Kirche der Stadt, mit einem Messer getötet, wobei eine Frau offenbar enthauptet wurde. Mehrere weitere Menschen wurden bei dem Angriff verletzt. Der Terrorist wurde Medienberichten zufolge von der Polizei angeschossen, ist jedoch noch am leben und befindet sich in Gewahrsam.

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Je mehr Details aus den französischen Medien eintreffen, desto offensichtlicher wird, dass die Einheimischen besser auf den Angriff hätten vorbereitet sein müssen, denn mehrere einheimische Priester sagen, dass sie vor Tagen vor der Möglichkeit eines Angriffs gewarnt wurden.

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Der Zeitpunkt, so sagen sie, soll mit dem katholischen Allerheiligentag am 1. November zusammenfallen. Einige in Terrorkreisen stellen eine Verbindung zwischen dem Tag der Toten und der Tötung von Nicht-Gläubigen her.

Augenzeugenberichten zufolge ereignete sich der Anschlag während der Morgenandachten in der Kirche vor den Augen des Priesters und des Klerus. Mindestens zwei der drei Opfer wurden in der Kirche getötet.

Die Priester sagten, sie hätten in den Tagen vor dem Angriff Drohungen erhalten.

„Wir waren seit zwei oder drei Tagen gewarnt worden, dass es mit dem Herannahen von Allerheiligen einige zusätzliche Angriffe geben könnte, da einige eine Verbindung zum christlichen Totenfest und der Tatsache der Erhöhung der Zahl der Toten herstellten.“

Währenddessen werden in Frankreich immer mehr Stimmen laut, die sagen, dass es ohne eine solch große muslimische Präsenz im Land auch keine derartigen Terrorangriffe im Namen Allahs geben würde. Insbesondere die politische Rechte Frankreichs übt hierbei scharfe Kritik an den Zuständen.

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