Was ist ein Computer?

Das Wort Computer bezieht sich auf ein Objekt, das eine Eingabe akzeptieren und eine Ausgabe erzeugen kann. Tatsächlich ist das menschliche Gehirn selbst ein hoch entwickelter Computer und Neurowissenschaftler lernen mit jedem Jahr mehr darüber, wie unser Gehirn funktioniert. Unsere häufigste Verwendung des Wortes Computer ist jedoch die Beschreibung eines elektronischen Geräts, das einen Mikroprozessor enthält.

Ein Mikroprozessor ist ein kleines elektronisches Gerät, das im Handumdrehen komplexe Berechnungen durchführen kann. Man findet Mikroprozessoren in vielen Geräten, welche man täglich verwendet wie zum Beispiel Autos, Kühlschränke und Fernseher. Mikroprozessoren werden mithilfe von hochkomplexen Programmen wie dem Altium Designer entwickelt. Das bekannteste Gerät mit einem Mikroprozessor ist der Personal Computer oder kurz PC. Tatsächlich ist das Konzept eines Computers fast zum Synonym für den Begriff PC geworden.

Wenn Sie das Wort PC hören, stellen Sie sich wahrscheinlich ein geschlossenes System mit angeschlossenem Bildschirm, Tastatur und einer Maus oder einem Touchpad vor. Möglicherweise stellen Sie sich auch verschiedene Arten von PCs vor wie zum Beispiel Desktop-Computer oder Laptops. Aber der Begriff PC wurde von bestimmten Marken wie Intel, IBM und Microsoft geprägt. Grundsätzlich definiert sich ein PC als ein allgemeines Computergerät mit folgenden Eigenschaften:

  • Entwickelt für die Verwendung durch jeweils eine Person
  • Führt ein Betriebssystem aus, um eine Schnittstelle zwischen dem Benutzer und dem Mikroprozessor herzustellen
  • Hat bestimmte gemeinsame interne Komponenten wie einen CPU und RAM
  • Führt Softwareanwendungen aus, die für bestimmte Arbeits- oder Spielaktivitäten entwickelt wurden
  • Ermöglicht nach Bedarf das Hinzufügen und Entfernen von Hardware oder Software

Wann wurde der erste PC erfunden?

Die Geschichte des PCs führt bis in die 1970er Jahre zurück, als ein Mann namens Ed Roberts begann Computer-Kits zu verkaufen, welche auf einem von Intel entwickelten Mikroprozessorchip basierten. Roberts nannte seinen Computer den Altair 8800 und verkaufte die nicht zusammengebauten Kits für ca. 395 US-Dollar pro Stück. Das Magazin „Popular Electronics“ brachte in seiner Januar-Ausgabe 1975 eine Geschichte über das Altair 8800 Kit v und zur Überraschung fast aller wurden die Kits sofort zum Verkaufsschlager. Und somit begann die Ära des Personal Computers.

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Während der Altair 8800 der erste echte Personal Computer war, war es die Veröffentlichung des Apple II einige Jahre später, welcher den Start des PCs als begehrtes Haushaltsgerät signalisierte. Der Apple II der Erfinder Steve Jobs und Steve Wozniak hat bewiesen, dass in Haushalten und Schulen eine Nachfrage nach Computern besteht. Bald darauf stiegen etablierte Computerfirmen wie IBM, Microsoft und Texas Instruments in den PC-Markt ein.

Welche Hardwarekomponenten hat ein Computer?

Um zu verstehen, wie ein PC genau funktioniert, ist es wichtig zu wissen, aus welchen Bauteilen die Maschine besteht. Die folgenden Komponenten sind Hauptbestandteil eines PCs:

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  • Case: Wenn Sie einen Laptop verwenden, enthält das Computergehäuse Tastatur und Bildschirm. Bei Desktop-PCs handelt es sich normalerweise um eine Art Box mit Lichtern, Lüftungsschlitzen und Stellen zum Anschließen von Kabeln und externen Geräten.
  • Motherboard: Ist die Hauptplatine des PCs. Alle Komponenten, externe sowie innere, werden auf irgendeine Weise über das Motherboard verbunden. Das Motherboard ist die “Zentrale“ eines jeden PCs.
  • Energieversorgung: Das Netzteil wird an eine Stromquelle angeschlossen, unabhängig davon, ob es sich bei Laptops um eine Batterie oder bei Desktop-PCs um eine Steckdose handelt.
  • Prozessor (CPU): Ist die Komponente, welche den Mikroprozessor enthält. Der Mikroprozessor ist das Herzstück des PCs. Die Leistung von Hardware und Software hängt von der Leistung des Prozessors ab.
  • Arbeitsspeicher (RAM): Selbst der schnellste Prozessor benötigt einen Platz, um Informationen während der Verarbeitung zu speichern. Diese Rolle übernimmt der Arbeitsspeicher. Der Arbeitsspeicher ist sozusagen das Kurzzeitgedächtnis des PCs.
  • Festplatte: Die Festplatte ist ein Laufwerk, auf dem die Daten des PCs gespeichert werden, wenn Sie nicht verwendet werden. Es ist sozusagen das Langzeitgedächtnis eines PCs.
  • Kühlung: Je mehr der Computer rechnet und verarbeitet, desto mehr Wärme wird erzeugt. Der Prozessor und andere Komponenten können eine bestimmte Wärmemenge vertragen. Wenn ein PC jedoch nicht richtig gekühlt wird, kann er überhitzen und kostspielige Schäden an seinen Komponenten und Schaltkreisen verursachen. Lüfter beziehungsweise Ventilatoren sind die am häufigsten verwendeten Instrumente zur Kühlung eines PCs.
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