Corona-Demo Berlin: Die Medien rechnen klein

Bei der Demonstration „Tag der Freiheit“ gegen die Corona-Maßnahmen am 1. August waren offensichtlich hunderttausende Menschen anwesend. Die Mainstreammedien versuchten den Massenprotest kleinzurechnen.

Von Marco Maier

Nur 17.000 Menschen sollen es laut den Mainstreammedien gewesen sein, die bei der Corona-Demo in Berlin waren. Doch wie es jemand perfekt ausdrückte: Die Straße des 17. Juni in Berlin ist 3,85 Kilometer lang und 85 Meter breit. Das sind  308.000 Quadratmeter. Bei 17.000 Demonstranten (wie es z.B. GMX und Spiegel behaupten) wären dies 18 Quadratmeter pro Demonstrant.

Andere Medien verwendeten Zahlen von 12.000 bis ca. 25.000 Demonstranten. Doch wer einigermaßen rechnen und schätzen kann, erkennt auf den ersten Blick, dass es sich um hunderttausende Menschen handelt, die gegen den Corona-Wahnsinn demonstrierten – wenngleich es wohl keine 1,3 Millionen waren, wie die Veranstalter behaupteten.

Auch wenn man die Grünflächen davon abziehen muss und wenn man mit rund 50 Prozent der Fläche rechnet, wird klar, dass das nie im Leben nur um die 20.000 Menschen waren. Einen Überblick kann man sich beispielsweise hier verschaffen:

Loading...

Gerade die Mainstreammedien, die sich als „Wahrheitspresse“ inszenieren und auch auf den Social Media-Kanälen gerne als Fake News-Bekämpfer (ich sage nur Arvato bei Facebook, ein Bertelsmann-Subunternehmen) auftreten, verbreiten hier offensichtliche Fake News.

Schon im Vorfeld versuchten diese Medien, die Demonstration möglichst klein zu halten, indem man die Veranstalter mit Rechtsextremen, Aluhut-Trägern und allem in Verbindung brachte, was den durchschnittlichen Bundesbürger davon abhalten sollte, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Doch Hunderttausende kamen, so wie es das Bildmaterial offensichtlich zeigt.

Die Warnschüsse der Menschen durch sinkende Abonennten- und Leserzahlen für die Zeitungen scheinen wohl offensichtlich noch nicht genug gewesen zu sein. In den Redaktionen von ARD, ZDF, RTL, Spiegel, Welt, Bild, SZ, Focus & Co scheint man wohl zu glauben, dass die allgemeinen Verblödungsmaßnahmen durch Dschungelcamp und andere Trash-Sendungen ausgereicht haben, um die breite Masse zu unkritischen Menschen zu machen. Doch dem ist offensichtlich nicht so.

Lesen Sie auch:  Studie: Sars-Antikörper schützen vor Covid-19

Es scheint, als wollten die privaten und öffentlich-rechtlichen Massenmedien mit solch einer verdrehten Berichterstattung tatsächlich noch die letzten Nachrichtenkonsumenten vergraulen. Zumal deutlich ersichtlich wird, dass es sich hier nicht um hunderttausende „Verschwörungstheoretiker“ und „Rechtsextremisten“ handelt, sondern um eine breite Mischung der Gesellschaft.

Doch die Journalisten der Mainstreammedien interessiert das nicht. Stattdessen berichtet man lieber davon, dass die Polizei die Kundgebung nach der Demonstration abbrach, weil „notwendige Hygienemaßnahmen nicht eingehalten worden“ seien. Man stellt Menschen, die keine Masken (auch „Maulkörbe“ genannt) tragen und „zu wenig Abstand“ halten mit solchen Worten quasi als ungewaschene Stinker dar.

Wir erleben derzeit einen immer schärfer werdenden Krieg der Worte. Gerade auch in Sachen Covid-19. Wer sich nicht der Meinung von Professor Drosten und dem Robert Koch-Institut (RKI) anschließt, wird als Verschwörungstheoretiker diffamiert – selbst wenn es sich um erfahrende Virologen, Immunologen und dergleichen handelt. Also um Menschen, die selbst Experten auf diesem Gebiet sind. Und genau das ist auch gewollt.

Spread the love

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

Ein Kommentar

  1. Während Schweden jetzt Erfolg mit alternativer Corona-Strategie verbuchen kann, fürchtet man hierzulande die 2. Welle. Offensichtlich versucht die Regierung mit ihrer medialen Diffamierungskampagne von eigenen Fehlern abzulenken.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.