Kommt die große Bankenkrise?

Deutschland steuert Dank enormer Kreditausfälle infolge der Corona-Lockdowns auf eine veritable Bankenkrise zu. Der potentielle Schaden ist enorm.

Von Marco Maier

Wer sich die Meldungen seit der großen Finanzkrise 2008/2009 in Sachen Banken angesehen hat, der weiß: es hat sich seitdem nicht sehr Vieles zum Besseren gewendet. Neue Bankenregeln und Stresstests hin oder her – die deutsche Bankenlandschaft hat auch mehr als zehn Jahre später noch Unmengen an Altlasten zu tragen.

Und nun kam die „Corona-Krise“. Mit Lockdowns und massiven Einschränkungen des wirtschaftlichen Lebens wurden unzählige Unternehmen in den Ruin getrieben. Klar, manche von ihnen hätten es auch so nicht über das Jahr geschafft – aber wir dürfen (siehe Bericht hier) im Herbst und Winter mit einer gewaltigen Insolvenzwelle rechnen.

Wie der „WirtschaftsKurier“ berichtet, geht man laut einer Studie des Leibnitz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) von bis zu 624 Milliarden Euro an Kreditausfällen aus. Im besten Fall seien es um die 127 Milliarden Euro. Und nicht nur das: vor allem Sparkassen und Volksbanken seien gefährdet, weil diese vor allem kleinere Unternehmen als Kunden haben und diese unter der von der Politik fabrizierten Krise besonders stark leiden.

Aber nicht nur das. Selbst die großen Kreditinstitute wie die Commerzbank und die Deutsche Bank kämpfen immer noch mit massiven Problemen. Letztere hatte in den letzten Jahren zudem noch einige Verurteilungen zu verkraften, in denen sie wegen diversen ungesetzlichen Aktionen zu Unsummen an Schadenersatz und Straften verdonnert wurde.

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Doch wenn einige der Banken Pleite gehen und der Bankencrash kommt, zieht dies weitere Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten. Unternehmen, die es ansonsten wahrscheinlich geschafft hätten, die Krise ohne größere Schäden mit dem regulären Geschäftsbetrieb zu überstehen, würden den finalen Schlag erhalten. Das ist das „perfekte Rezept“ für eine zweite Rezession in Deutschland.

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2 Kommentare

  1. Muhaha, die Zeit kommt ganz schnell, dass jeder nur noch täglich 50 Teuronen aus dem Bankomat ziehen kann. Alles was dann noch in den Krallen der Banken ist, ist auf Nimmerwiedersehen weg.
    Denn das Geld auf dem Konto gehört der Bank. Der Kontoinhaber hat lediglich eine Forderung an die Bank. Geht die Bank hops, ist die Forderung was fürs Familienalbum.
    Hat man bei der hopsgegangenen Bank Schulden, werden die vom Masseverwalter übernommen, der dann natürlich erstmal die Zinsen raufschraubt. Kann man die nicht mehr bedienen, kommt der Exekutor. Ersteigert wird das Eigenheim dann von Menschen, die sich früh genug Edelmetall gekauft haben. Natürlich kann man das sofort selbst machen und sich dann sein Häuschen billig ablösen.

  2. Papiergoldhändler bekommen ein Problem und somit auch Währungen: An der US-Warenterminbörse COMEX ist die Nachfrage nach einer physischen Auslieferung von Gold seit März förmlich explodiert. Die Börsenbetreiber setzten alle Hebel in Bewegung, um Goldbarren zu beschaffen, bevorzugt in der speziellen Barrengröße von 100 Unzen. Diese Anstrengungen sind nun auch in den Außenhandelsdaten der USA sichtbar. Deshalb: Nachhaltig und Werthaltigkeit : Zahlungen in Gold, Silber empfangen und senden ! https://incamas.blogspot.com/2020/07/nachhaltig-und-werthaltigkeit-zahlung.html

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