Grüne wollen der Fleischproduktion an den Kragen

Die Fleischproduktion in Deutschland soll deutlich reduziert werden, so die Grünen. Als Vorwand wird die Corona-Krise benutzt. Problemlösung? Nicht wirklich interessant.

Von Michael Steiner

In Deutschland ist die Politik nicht gerade für große Problemlösungsfähigkeiten bekannt. Anstatt sich das Problem anzusehen, es zu analysieren und dann ohne parteipolitische Voreingenommenheit zu lösen ist kaum möglich. Das zeigt sich auch im Bereich der Fleischverarbeitung.

Die Grünen beispielsweise nutzen die aktuellen Corona-Fälle im Fleischkonzern Tönnies dazu, eine massive Reduktion der Fleischproduktion einzufordern.

„Die Schweinefleischerzeugung in Deutschland muss zurückgefahren werden.“ Wichtig sei, dass die Beschäftigten auch in Corona-Zeiten sicher in den Schlachtbetrieben arbeiten könnten. „Dies geht nur unter Einhaltung von Abstandsregeln von mindestens 1,5 Metern – besser von zwei Metern“, so der Grünen-Sprecher für Agrarpolitik, Friedrich Ostendorff zu den Funke-Zeitungen. „Dies lässt sich aber nur durch geringere Produktionszahlen erreichen.“

Auch die Bauern müssten ihre Aufzuchtzahlen von Schweinen reduzieren. „Wir brauchen eine Systemwende, die die Fleischproduktion widerstandsfähiger und nachhaltiger gestaltet“, fordert der Grünen-Politiker.

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Dabei liegt ein Hauptproblem darin, dass die ganze Branche infolge fehlender flächendeckender Kollektivverträge wie beispielsweise in Österreich ein Ausbeutungssystem über Subunternehmen etabliert hat, in der vor allem Arbeiter aus Ost- und Südosteuropa zum Mindestlohn arbeiten und dafür zusammengepfercht in Massenunterkünften leben müssen.

Mit ordentlichen Löhnen und Arbeitsbedingungen in der Branche steigen die Preise für Fleisch und Fleischprodukte ohnehin, was die Nachfrage zumindest ein wenig reduziert, jedoch auch für eine bessere Qualität sorgen kann.

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