Cyberwarfare – Großbritanniens jüngste Entscheidung für den „Blitzkrieg“-Stil

Nach Ansicht von Militärexperten werden Kriege in Zukunft weder zu Lande noch in der Luft, sondern online beginnen. Tatsächlich hat ein solcher Krieg bereits begonnen.

Das Internet ist eine amerikanische Erfindung. Die Nationale Sicherheitsbehörde (NSA) der USA und ihre „vertrauenswürdigen“ Verbündeten, darunter das Government Communications Headquarter (GCHQ), sind für den Schutz von Kommunikationsnetzen und Informationssystemen beispielsweise vor Cyberangriffen zuständig. Und Facebook, Google und Apple (die im Verdacht stehen, enge Verbindungen zu den oben genannten Organisationen zu haben) dominieren den kommerziellen Bereich.

Es gibt jedoch nicht viele Veröffentlichungen darüber, inwieweit die NSA und ihr britischer Partner, das GCHQ, verschiedene Netzwerke infiltriert haben, damit sie diese überwachen und in ihrem Interesse nutzen können, um Informationen zu sammeln, Cyberwarfare zu führen und gezielte Cyber-Operationen gegen Gegner durchzuführen. Der ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendienstes und ehemalige Strafverfolgungsbeamte Gerhard Schindler soll einmal Bundestagsabgeordnete auf die Gefahren zukünftiger Kriegsführung hingewiesen haben, indem er sagte, dass jeder, der in der Lage sei, Cyberspionage zu betreiben, auch Cyberangriffe durchführen könne.

Heutzutage ist selbst den Uneingeweihten klar geworden, wie militarisiert und risikobehaftet die wichtigste Technologie unserer Zeit geworden ist. Und es gibt eine Fülle von Berichten über Viren, Würmer und Hacker. Hacker haben es sogar geschafft, sich Zugang zu hochsicheren Regierungsnetzwerken zu verschaffen, und haben ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten genutzt, um geheime Daten, Geschäftsgeheimnisse und vertrauliche Informationen von Banken zu stehlen und sie dann auf Märkten zu verkaufen.

Cyberwaffen werden bei Paraden nicht ausgestellt, aber sie sind bereits so mächtig geworden und stellen eine so beträchtliche Bedrohung dar, dass eine Person wie Robert Hannigan, bis 2017 Direktor des GCHQ (Großbritanniens mächtige Geheimdienst- und Sicherheitsorganisation), der internationalen Gemeinschaft in einem Interview mit der Zeitschrift Wired folgenden Vorschlag unterbreitet hat. Er „forderte ein internationales Abkommen über Cyberwarfare und Hacking durch Nationalstaaten“. Und weiter: „Wir sollten uns mit einer Art Rüstungskontrolle für den Cyberspace befassen“, sagte Robert Hannigan, „wir müssen zu einer Art internationaler Vereinbarung darüber kommen, was akzeptabel ist und was nicht“.

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Eine Analyse von Vladimir Platov.

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