CDU: Nach der Frauenquote auch die Transgenderquote?

Die CDU will sich selbst eine Frauenquote verpassen und zeigt dabei, wie sie sich vergrünisiert. Wann kommt die Transgenderquote?

Von Michael Steiner

Frauenquoten sind heutzutage „in“. Immer wieder geistern Meldungen durch die Medien, wonach diese entweder irgendwo gefordert oder auch umgesetzt werden. Dabei sind irgendwelche Quoten nach subjektiven Kriterien völliger Schwachsinn.

Das wäre so, als ob man plötzlich fordern würde, dass beispielsweise zwei Prozent jedes Jahrgangs Arzt werden müssen. Also werden dann nicht nur jene als Ärzte an den Universitäten aufgenommen und von dort als Ärzte auf Menschheit losgelassen, die sich einerseits für diesen Beruf interessieren und sich andererseits auch dafür qualitativ eignen, sondern vielleicht auch jene, die sich zwar dafür interessieren, doch eventuell in einer Metzgerei besser aufgehoben wären als im Operationssaal.

In der CDU, die sich lange Zeit gegen solche sinnbefreiten Quoten stemmte, gibt es jedoch unter der langjährigen Vorsitzenden Angela Merkel deutliche Änderungen. Auch wenn dies bedeutet, die Realität zu verzerren. Immerhin weiß man, dass Frauen tendenziell eher weniger zur Politik geneigt sind als Männer. Mit Blick auf die Christdemokraten zeigt es sich, dass gerade einmal 26 Prozent aller Parteimitglieder Frauen sind. Das kommt nicht von ungefähr.

Einerseits (das zeigen auch die Wahlergebnisse nach Geschlecht) tendieren Frauen eher zu linken und liberalen Parteien als Männer, andererseits (das zeigen Umfragen) sind prozentual weniger Frauen an der (aktiven) Politik interessiert als Männer.

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In Sachen CDU heißt dies: der angebliche Versuch einer „Gleichstellung“ der Frauen durch Quoten bedeutet faktisch eine Benachteiligung von Männern. Durch die künstliche Erhöhung leidet schlussendlich auch die Qualität. Damit soll nicht gesagt werden, dass Frauen weniger qualifiziert wären, doch wenn innerhalb der CDU nur ein Viertel der Mitglieder weiblich ist (und man davon ausgehen kann, dass sich die Verteilung von besser und weniger gut für den Job Qualifizierten in etwa gleich verhält) bedeutet dies, dass man zwangsläufig besserqualifizierte Männer gegenüber schlechterqualifizierten Frauen benachteiligt, die dann eben bessere Listenplätze und diverse Posten innerhalb der Partei und des politischen Systems besetzen.

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Damit zeigen die Christdemokraten, dass sie sich voll im „Vergrünungsprozess“ befinden – offenbar eine Vorbereitung auf die Zeit nach der Bundestagswahl 2021, wo man auf Schwarz-Grün hinarbeitet. Bis dahin werden die Grünen jedoch wahrscheinlich auch noch auf die Idee von Transgenderquoten (am besten zulasten der Männer) kommen, so dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis wann auch die CDU diese dann mitträgt.

Freuen wir uns schon einmal auf eine Zukunft, in der alles nur noch von planwirtschaftlich-kommunistischen Quoten bestimmt wird und nicht mehr von Qualifikation und Leistung.

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