Uncle Ben’s – Kann ein Schwarzer nicht für Qualität stehen?

Die Rassismus-Debatte treibt mittlerweile skurrile Blüten. Selbst bekannte Marken wie Uncle Ben’s oder Aunt Judie fallen ihr zum Opfer.

Von Marco Maier

Wer kennt sie nicht, die Reismarke Uncle Ben’s. Sie steht für einen qualitativ hochwertigen Reis aus den Vereinigten Staaten. Doch im Zuge der Rassismus-Debatte hat der Lebensmittelriese Mars, zu dem die Marke gehört, beschlossen, einen eigenen Beitrag zum Ende von „rassistischen Vorurteilen und Ungerechtigkeiten“ zu leisten.

Das heißt: Zumindest das Logo, welches einen älteren Schwarzen mit Anzug, Hemd und Fliege zeigt, muss weichen. Doch das ist völliger Schwachsinn. Warum darf kein Schwarzer mehr für die Qualität eines Produkts stehen? Würde man ein solches Aufheben machen, wenn stattdessen ein Weißer das Markenlogo zieren würde?

Was denken die Kritiker dieses Logos eigentlich? Sieht der Logo-Darsteller aus wie ein Sklave, der auf US-Reisfeldern schuften muss, oder nicht doch eher wie ein erfolgreicher schwarzer Farmer? Wäre es der verqueren Logik der sogenannten Antirassisten (die zumeist selbst Weiße hassende Rassisten sind) zufolge nicht „offensiver“, wenn stattdessen ein Weißer – also ein potentieller Sklavenhalter – das Gesicht der Marke wäre?

Dies ist genauso völliger Irrsinn wie die geplante Umbenennung der Frühstücksmarke Aunt Judie, dessen Logo eine strahlend lächelnde schwarze Frau darstellt. Das zum Konzern PepsiCo gehörende Unternehmen Quaker Foods North America, dem die seit 1889 bestehende Marke gehört, will ein umfassendes „Rebranding“ durchführen.

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Auch hier scheint es, als ob man ein schwarzes Gesicht nicht mit Qualität in Verbindung bringen darf. Welche „Rassenstereotype“ damit bedient werden, wie das Unternehmen in einer Stellungnahme bedauert, ist jedoch für den normalen Menschen nicht nachvollziehbar. Oder haben nur Afroamerikaner Tanten, die ein tolles Frühstück auf den Tisch zaubern können?

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