Polnische Reparationsforderungen: Grüne fordern ein Entgegenkommen Berlins

Deutschland würde zu brüsk auf die polnischen Forderungen nach Reparationen für den Zweiten Weltkrieg reagieren, so die Grünen. Zudem müsse Berlin die polnische Kultur fördern.

Von Michael Steiner

Es ist weithin bekannt, dass die Grünen im Zweifel immer gegen Deutschland sind und, wenn es möglich ist, die Deutschen möglichst zur Kasse zu bitten, um Finanzmittel in alle Welt zu leiten. Dies wird auch in der jüngsten grünen Forderung bezüglich der polnischen Reparationsforderungen deutlich.

So fordert der Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe, Manuel Sarrazin (Grüne) vor dem Besuch von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) in Warschau, dass die Bundesregierung den Polen diesbezüglich entgegenkommen soll.

Durch den „ziemlich ignoranten Umgang“ mit den Forderungen aus Polen sei erheblicher Schaden entstanden, heißt es in einem Papier Sarrazins, aus dem die „Süddeutsche Zeitung“ zitiert. Den polnischen Forderungen sei nun „mit Empathie und Entgegenkommen“ zu begegnen.

Die „brüske Ablehnung“ der aus Polen vorgetragenen Reparationsforderungen in der Vergangenheit sei zwar „juristisch formal korrekt, aber moralisch und politisch kaum vertretbar“, erklärt der Grünen-Politiker darin.

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Demnach soll die Bundesregierung im Rahmen einer humanitären Geste einen Fonds aufsetzen, welcher medizinische Kosten für noch lebende Opfer von Krieg und Besatzung übernehme, fordert er. Aus einem weiteren Fonds sollten als „Geste des guten Willens“ Entschädigungen an Opfer oder deren Kinder gezahlt werden, die bei bisherigen Zahlungen nicht berücksichtigt wurden. Es gebe „weiterhin kaum berücksichtigte blinde Flecken deutscher Schuld während Krieg und Besatzung in Polen“.

Geschaffen werden solle zudem ein Rahmen zur Unterstützung polnischer Kultur. Ziel der deutschen Besatzungspolitik sei schließlich nicht zuletzt gewesen, die polnische Kultur zu zerstören. Wobei man sich dabei fragt, ob man nicht Forderungen an die Grünen richten soll, einen Fonds zur Unterstützung der deutschen Kultur einzurichten, zumal es der Partei wichtig ist, diese zu zerstören.

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Interessant hierbei ist, dass die Grünen offenbar kein Problem damit haben, andere Kulturen (die sich zudem auch noch stark gegen Überfremdung wehren, wie beispielsweise die Polen) zu unterstützen, während man gleichzeitig einen masochistischen Hass auf das eigene Volk pflegt, der sich unter anderem in ständigen Forderungen nach einer stärkeren Zuwanderung und einer umfassenden Multikulturalisierung bemerkbar macht.

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3 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Steiner,

    Sie haben vollkommen recht mit Ihrer Einschätzung der Grünen.

    Zehn Millionen Deutsche sind allein aus Ostdeutschland (Ostpreußen, Danzig-Westpreußen, Ostbrandenburg, Pommern und Schlesien) vertrieben worden. Davon sind zwei Millionen elendiglich verreckt. Dies ist kein Thema für diese Grünen – es sind widerliche Wesen.

    Mein Vater und meine Mutter sind vertrieben worden. Meine Mutter hatte mit 24 Jahren ihren ersten Mann (damals 28 Jahre) im Bromberger Blutsonntag verloren. Der polnische Priester sagte seinerzeit (erste Septembertage 1939), „schlagt die Deutschen tot, wo ihr sie trefft. Ich vergebe Euch Eure Sünden.“ Am 20.1.1945 bei minus 20 Grad Celsius zog meine Mutter mit zwei Pferden und einem Wagen – darauf ihre Mutter und ihr Vater, der beide Beine verloren hatte – aus der Heimat weg. Sie fuhr mit ihren Eltern nur bei Nacht, um nicht den Rotarmisten in die Hände zu fallen. Ein Vierteljahr später kam sie in Sachsen-Anhalt an. Meinem Vater, der meine Mutter in Sachsen-Anhalt kennenlernte, floh mit dem Fahrrad aus Schlesien. Details erspare ich mir. Ähnlich ging es der Familie meiner Frau. Sie flohen aus Danzig.

    Meine Gefühle und meine nüchternen Einschätzungen können Sie sich vorstellen, wenn ich von polnischen Forderungen höre.

    Zudem noch zwei Zitate.
    “Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn es das wollte.” Rydz-Smigly, Generalinspekteur der polnischen Armee in einem öffentlichen Vortrag vor polnischen Offizieren, Sommer 1939 (vgl. Dr. rer. nat. Heinz Splittgerber, “Unkenntnis oder Infamie?”, Verlag “Der Schlesier”, Recklinghausen, S. 7)

    “Wir sind bereit, mit dem Teufel einen Pakt abzuschließen, wenn er uns im Kampf gegen Hitler hilft. Hört ihr: Gegen Deutschland, nicht nur gegen Hitler. Das deutsche Blut wird in einem kommenden Krieg in solchen Strömen vergossen werden, wie dies seit Entstehung der Welt noch nicht gesehen worden ist.” Die Warschauer Zeitung “Depesza” vom 20.August 1939

    1. Danke für diesen Bericht, derartige Schilderungen, aber auch die genannten Zitate werden von interessierter Stelle gern unter den Teppich gekehrt.
      Schwere Verfehlungen der polnischen Regierung damals dürfen auch heute möglichst kein Thema werden.
      Wie die damalige Zurücknahme des Minderheitenschutzes für fremde Nationalitäten, welcher vorher dem Völkerbund ggü. garantiert wurde. Weitere Massaker und gezielte Unterdrückung ebendieser Gruppen, von einer verlogenen Geschichtsschreibung unterschlagen, dazu offene Aggressivität gegen alle Nachbarn.
      Siehe auch das Buch bzw. die Kurzfassung davon bei Compact, „Der Krieg, der viele Väter hatte“.

  2. Damit die Grünen Bücklinge aus ihrem Schuldkult Trauma endlich rauskommen, mögen sie doch die Häuser ihrer Eltern verkaufen.
    Dritten befehlen zu zahlen geht aber nicht.

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