Jetzt kommt der Davoser „Große Reset“

Für diejenigen, die sich fragen, was nach der Covid-19-Pandemie kommen wird, die die gesamte Weltwirtschaft so gut wie zum Erliegen gebracht und die schlimmste Depression seit den 1930er Jahren verbreitet hat, haben die Führer der führenden Globalisierungs-NGO Davos World Economic Forum gerade die Umrisse dessen enthüllt, was wir als nächstes erwarten können. Diese Menschen haben beschlossen, diese Krise als Chance zu nutzen.

Am 3. Juni enthüllte das Davoser Weltwirtschaftsforum (WEF) über seine Website die Umrisse des kommenden Forums im Januar 2021. Sie nennen es „The Great Reset“. Es geht darum, die atemberaubenden Auswirkungen des Coronavirus zu nutzen, um eine ganz bestimmte Agenda voranzutreiben. Insbesondere passt diese Agenda perfekt zu einer anderen spezifischen Agenda, nämlich der UN-Agenda 2030 von 2015. Die Ironie des weltweit führenden Big Business-Forums, das die Globalisierungsagenda der Unternehmen seit den 1990er Jahren vorangetrieben hat und nun das umfasst, was sie als nachhaltige Entwicklung bezeichnen, ist riesig. Das gibt uns einen Hinweis darauf, dass es auf dieser Agenda nicht ganz darum geht, was WEF und Partner behaupten.

Der große Reset

Am 3. Juni veröffentlichte der WEF-Vorsitzende Klaus Schwab ein Video, in dem das jährliche Thema für 2021, „The Great Reset“, angekündigt wurde. Es scheint nichts weniger zu sein, als eine globale Agenda zur Umstrukturierung der Weltwirtschaft nach ganz bestimmten Grundsätzen zu fördern, die nicht überraschend dem vom IPCC, von Greta aus Schweden und ihren Unternehmensfreunden wie Al Gore oder Blackwaters Larry Fink befürworteten ähnelt.

Interessant ist, dass WEF-Sprecher den „Reset“ der Weltwirtschaft im Kontext des Coronavirus und des darauf folgenden Zusammenbruchs der industriellen Weltwirtschaft gestalten. Auf der WEF-Website heißt es: „Es gibt viele Gründe, einen großen Reset durchzuführen, aber der dringendste ist Covid-19.“ Das große Zurücksetzen der Weltwirtschaft ergibt sich also aus Covid-19 und der damit verbundenen „Chance“.

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Bei der Ankündigung des Themas 2021 sagte WEF-Gründer Schwab mit einer geschickten Verschiebung der Agenda: „Wir haben nur einen Planeten und wir wissen, dass der Klimawandel die nächste globale Katastrophe mit noch dramatischeren Folgen für die Menschheit sein könnte.“ Die Implikation ist, dass der Klimawandel der Grund für die Coronavirus-Pandemiekatastrophe ist.

Um ihre grüne „nachhaltige“ Agenda zu unterstreichen, tritt das WEF dann beim zukünftigen König von England, Prinz Charles, auf. In Bezug auf die globale Covid-19-Katastrophe sagt der Prinz von Wales: „Wenn es eine wichtige Lektion gibt, die wir aus dieser Krise lernen können, müssen wir die Natur in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen. Wir können einfach nicht mehr Zeit verschwenden.“ An Bord von Schwab und dem Prinzen ist der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres. Er erklärt: „Wir müssen gleichberechtigte, integrative und nachhaltige Volkswirtschaften und Gesellschaften aufbauen, die angesichts von Pandemien, Klimawandel und den vielen anderen globalen Veränderungen, denen wir gegenüberstehen, widerstandsfähiger sind.“

Beachten Sie seine Rede von „nachhaltigen Volkswirtschaften und Gesellschaften“ – dazu später mehr. Die neue Leiterin des IWF, Kristalina Georgieva, befürwortete ebenfalls „The Great Reset“. Weitere WEF-Resetter waren Ma Jun, Vorsitzender des Green Finance Committee der China Society for Finance and Banking und Mitglied des Monetary Policy Committee der People’s Bank of China; Bernard Looney, CEO von BP; Ajay Banga, CEO von Mastercard; Bradford Smith, Präsident von Microsoft.

Machen Sie keinen Fehler, der „Great Reset“ ist keine spontane Idee von Schwab und Freunden. Auf der WEF-Website heißt es: „Die Covid-19-Lockdowns lassen zwar allmählich nach, aber die Besorgnis über die sozialen und wirtschaftlichen Aussichten der Welt nimmt nur noch zu. Es gibt guten Grund zur Sorge: Ein starker wirtschaftlicher Abschwung hat bereits begonnen, und wir könnten mit der schlimmsten Depression seit den 1930er Jahren konfrontiert sein. Obwohl dieses Ergebnis wahrscheinlich ist, ist es nicht unvermeidlich.“ Die WEF-Sponsoren haben große Pläne: „… Die Welt muss gemeinsam und schnell handeln, um alle Aspekte unserer Gesellschaften und Volkswirtschaften, von Bildung über Sozialverträge bis hin zu Arbeitsbedingungen, neu zu gestalten. Jedes Land, von den Vereinigten Staaten bis nach China, muss teilnehmen, und jede Industrie, von Öl und Gas bis hin zu Technologie, muss transformiert werden. Kurz gesagt, wir brauchen einen ‚großen Reset‚ des Kapitalismus.“ Das ist großes Zeug.

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Eine Analyse von F. William Engdahl.

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9 Kommentare

  1. Igor Schafarewitsch hat in dem Buch „Der Todestrieb in der Geschichte“ ein paar schöne Beispiele unserer kommenden nachhaltigen Gesellschaft erzählt. Die meisten gingen durch Eroberung von außen zugrunde, da einem Bewohner einer solchen Gesellschaft nichts persönlich gehört, es also nichts zu verteidigen lohnt. Deshalb muss das System weltweit installiert werden und jeder Winkel konsequent überwacht werden, damit sich keine Guerillaarmeen bilden können.
    Zur Zeit haben wir eine Wahlbeteiligung von 75%, also 3/4 der Bevölkerung freuen sich darauf.

      1. Das liegt an unserem Wahlsystem. Wer zur Wahl pilgert, sagt mit jedem Wahlkreuz „JA, weitermachen“
        Wer unzufrieden ist, kann nur der Wahl fern bleiben. Erst wenn die Wahlbeteiligung unter 50% fällt, kriegen wir Verhältnisse wie in Frankreich. Aber schon Lenin hat geätzt, dass die Deutschen wenn sie protestieren, erst fragen, ob sie den Rasen betreten dürfen.

          1. Ein kleines Beispiel: Letzte Nationalratswahl in Österreich. Alle 5 österreichweit antretenden Parteien machen sich ernste Sorgen ums Klima, nicht nur die Grünen, welche zutiefst kommunistisch eingestellt sind. (Hintergründe in dem Buch „Rote Lügen in grünem Gewand“)
            Also war jedes abgegebene Wahlkreuz ein Lob für Greta. Genau angemessen für die Intelligenz derjenigen, die FREIWILLIG für ihre eigene Versklavung und Verelendung zur nächsten Urne laufen.
            „Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.“ Ebner-Eschenbach.

        1. Ein Volk, was sich zwei WK , von Fremden aufdrücken lassen hat und sich seit 80 Jahren einen schleichenden Niedergang gefallen lässt, ist einfach dumm!
          Dieses Virus ist nur dazu da, um das Finanzsystem so herunter zu fahren, das es nicht an unseren Politikern kleben bleibt. Sie haben die riesigen Schuldenberge angehäuft um als „GUTE“ dazustehen!

          1. Es ist leider nicht anders.
            Zu dumm für eine Demokratie.
            Trump schafft es vielleicht in den USA die NWO zu schlagen,
            aber nicht in Deutschland. Der deutsche Sprachraum ist bis auf ein paar Enklaven dreckfaul.
            Schändliches Verhalten gegenüber dem eigenen Blut liegt überm Land.
            Faules hat in der Evolution den Platz frei zu machen. Es gibt kein Entrinnen.
            Diagnose:
            Vom Jäger und Sammler, geendet als Gammler.

  2. Der WEF wird nicht mehr stattfinden, weil Trump im November wiedergewählt wird.
    Das ist das engültige Ende der Globalistenfetischisten.

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