Warum entwickeln mehr jüngere Erwachsene Alzheimer und Demenz?

Ende Februar veröffentlichte Blue Cross Blue Shield (BCBS) einen beunruhigenden Bericht, in dem die wachsende Zahl jüngerer amerikanischer Erwachsener beschrieben wird, bei denen früh einsetzende Demenz und Alzheimer-Krankheit (AD) diagnostiziert wurden. In der Analyse des Vierjahreszeitraums von 2013 bis 2017 meldete BCBS einen Anstieg der diagnostizierten Demenz und AD bei gewerblich versicherten Erwachsenen im Alter von 30 bis 64 Jahren um 200 Prozent. Ab 2017 waren ungefähr 15 Prozent der versicherten jüngeren Amerikaner, die einen der beiden Diagnosen erhielten, in den Dreißigern oder Anfang bis Mitte vierzig.

Die BCBS-Ergebnisse bestätigen die Ergebnisse früherer Studien. Im Jahr 2014 berichteten britische Forscher, dass die Zahl der unter 65-Jährigen, die an Demenz erkranken, „doppelt so hoch war wie bisher angenommen“. Im nächsten Jahr berichteten Forscher, die sich mit den 20-jährigen Demenztrends in den USA und anderen westlichen Ländern befassten, dass Demenzerkrankungen „ein Jahrzehnt früher als normalerweise“ begannen.

Das Abwärtsschleichen verschiedener Arten von Demenz in jüngere Altersgruppen verleiht dem jahrzehntealten Slogan, der vom United Negro College Fund populär gemacht wurde, eine neue Bedeutung: „Ein Geist ist eine schreckliche Sache, die man verschwenden muss.“ Mit anfänglichen Symptomen, die „Depressionen, Verhaltensänderungen, neurologische Störungen, systemische Störungen und leichte kognitive Beeinträchtigungen“ umfassen können, kann eine früh einsetzende Demenz den Einzelnen in den Vorruhestand und in finanzielle Schwierigkeiten zwingen – oder schlimmer.

Eine im Jahr 2019 veröffentlichte irische Studie ergab, dass Menschen mit Demenz bei jungen Menschen im Vergleich zu anderen Krankheiten „am häufigsten an Komplikationen einer Demenz sterben“, obwohl fast neun von zehn auch mindestens eine komorbide Erkrankung haben. BCBS drückt es so aus: Jüngere Erwachsene, die mit Demenz oder AD leben, „leben nur bei 63 Prozent der optimalen Gesundheit – was zu einem Verlust von etwa 11 Jahren gesunden Lebens führt.“

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Nicht normal und (meistens) nicht genetisch

Die Mayo-Klinik stellt fest, dass das Alter zwar ein Risikofaktor ist, Demenz jedoch kein „normaler Bestandteil des Alterns“ ist. Diese Beobachtung ist umso relevanter, wenn man die Personen betrachtet, die in ihren besten Jahren im erwerbsfähigen Alter an Demenz leiden. Wie bei vielen anderen chronischen Erkrankungen haben Forscher versucht, die Schuld für die steigende Demenzrate der Genetik zuzuschreiben – größtenteils ohne Erfolg. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 11 Prozent der AD-Fälle bei jungen Menschen (und möglicherweise 1 Prozent der Alzheimer-Fälle insgesamt) eine genetische Mutation aufweisen, die in Familien auftritt, während der Großteil der jüngeren Alzheimer-Fälle keine genetische Erklärung hat.

Darüber hinaus ist AD nur ein kleiner Teil des umfassenderen Demenz-Puzzles bei Betroffenen in jüngeren Jahren. Während die Mehrheit – weit über die Hälfte – der älteren Erwachsenen (> 65 Jahre) mit Demenz an AD leidet, macht Alzheimer nur ein Drittel der jüngeren Demenzfälle aus (Anders betrachtet sind nur 5 bis 6 Prozent aller Amerikaner mit AD unter 65 Jahre alt). Häufigere Formen von Demenz bei Personen unter 65 Jahren sind frontotemporale Demenz – eine böse Erkrankung, die zu Empathieverlust, Enthemmung, Apathie, Überessen und Gedächtnisverlust führt – und vaskuläre Demenz, die mit weit verbreiteten chronischen Erkrankungen wie Fettleibigkeit, Diabetes und Bluthochdruck verbunden ist. Interessanterweise wird AD in einer wachsenden Zahl von Forschungen aufgrund von „molekularen und biochemischen Merkmalen, die sich mit den Diabetes-Typen 1 und 2 überschneiden“ tatsächlich als Typ-3-Diabetes oder „Hirn-Diabetes“ konzipiert.

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Eine Analyse vom The Children’s Health Defense Team.

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6 Kommentare

  1. Es ist doch offensichtlich. Dazu benötigt man allerdings einen gesunden und selbstständig denkenden Menschenverstand! Komme aus dem Gesundheitsbereich, aber dem natürlichen heilen!
    Im Kindesalter gibt es schon Impfungen und Pillen. Die Säuglingsnahrung aus den Gläsern ist auch nur Müll. Dann können die Frauen auch nicht mehr kochen, es gibt dann industrielle Lebensmittel zu essen. Jetzt kommt die Zeit, wo einem eingeredet wird, gegen Alles hilft eine Pille. Ist man schon so weit gekommen, hat die Pharma und Ärzteschaft einen am Haken. Es gibt kein Entkommen. Wie um Alles in der Welt, soll sich unter diesem Verlauf eine gesunde „Darmflora“ entwickeln. Das System lebt vom KRANKEN und dafür wird gesorgt!

    1. Die Gesundheit und der Tod
      Sind des Arztes liebe Not.
      Möchte auch der Doktor leben,
      Lässt er dich dazwischen schweben.

      So viel zum Hippokratischen Meineid. Aber dafür kann der Arzt nix, das liegt an unserem Falschgeldsystem, das jetzt bald hopsgeht.

      1. Geld Recht Politik sind Glaube.
        Funktioniert solange, wie die meisten dran glauben. Singles und Kinderlose glauben länger an das Geld, weil sie ihre Knete nicht mit Kindern teilen. Davon haben wir mitlerweile sehr viele.

  2. Der Mensch hat von Natur aus einen Hang zur Faulheit.
    Das Gehirn muss genauso ständig in Bewegung gehalten werden, wie jeder Muskel und jedes Gelenk. Wer es nicht macht, macht einen Fehler.

  3. Die Impfungen legen einein Grundstein für die Schwächung des Immunsystems. Dann leben die Menschen im Strahlenmeer. WLAN, Dect Telefone, Bluetooth und immer aggressiveren Mobilfunk stören und vergiften unsere Lebenssysteme. Es gibt Tausende von wissenschaftlichen Studien, welche davon zeugen. Wen wundert es, dass alle möglichen Symptome immer schneller unsere Gesundheit ruinieren?

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