USA ziehen inmitten eines Streits Patriot-Raketen und Kampfflugzeuge aus Saudi-Arabien ab

Die Vereinigten Staaten von Amerika wollen, dass die saudische Ölförderung gesenkt wird, um stabile Preise zu gewährleisten.

Von Jason Ditz / Antikrieg

Die Trump-Administration hat sich über die Unfähigkeit Saudi-Arabiens geärgert, die Ölpreise auf einem Niveau zu stabilisieren, das hoch genug ist, um den US-Produzenten einen Gewinn zu sichern, und in einem Schritt, der wie ein Vergeltungsschlag im Rahmen dieser Spannungen aussieht, beginnen die USA, militärische Anlagen aus Saudi-Arabien abzuziehen.

Offizielle Stellen kündigten am Donnerstag an, dass die USA zwei Patriot-Raketenbatterien sowie eine Reihe von Kampfflugzeugen aus der saudischen Wüste abziehen werden, zusammen mit anderen Luftabwehranlagen. Die Anlagen wurden in den letzten Monaten in dem Gebiet platziert, um „dem Iran entgegenzuwirken“.

Die Aufrüstung der Vereinigten Staaten von Amerika in Saudi-Arabien begann, nachdem eine jemenitische Rakete ölproduzierende Regionen getroffen hatte. Die Saudis gaben dem Iran die Schuld, und die USA schickten Truppen dorthin, um diesen „abzuschrecken“. Die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Iran wegen des Irak führten schließlich zu weiteren Einsätzen in dem Gebiet.

Die Stationierung von Truppen dort scheint den USA die Möglichkeit gegeben zu haben, Truppen von dort abzuziehen, und da die saudischen Bemühungen, die Ölpreise wieder in die Höhe zu treiben, weitgehend erfolglos waren, scheinen die USA beschlossen zu haben, dass dieser Schritt sie zum Handeln veranlassen wird.

Loading...

Aus sicherheitspolitischer Sicht dürfte dies kaum eine Rolle spielen, da es keine Anzeichen dafür gab, dass der Iran oder irgendjemand anderer die Saudis wirklich angreifen wird. Dies sollte auch keinen wirklichen zusätzlichen Sicherheitsaufschlag auf den Ölpreis zur Folge haben, doch da das Ziel der USA eine Preissteigerung ist, würden sie jede Steigerung infolge des Rückzugs begrüßen.

Spread the love
Lesen Sie auch:  Die Türkei beginnt ihre "Jagd" im Irak

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.