Kampfdrohnen für die Bundeswehr

Die Bundeswehr soll, wenn es nach der CDU geht, möglichst bald schon mit mehreren bewaffneten Kampfdrohnen ausgestattet werden.

Von Redaktion

Zum Auftakt einer Debatte über Kampfdrohnen für die Bundeswehr an diesem Montag im Verteidigungsministerium hat die Union die Erwartung unterstrichen, dass die Bundeswehr ihre Drohnen bald mit Waffen ausstatten kann. „Die Bewaffnung ist nach meiner festen Auffassung ethisch, völkerrechtlich und politisch geboten“, sagte Unions-Verteidigungsexperte Henning Otte der „Rheinischen Post.

Die Konferenz erfülle die Vorgaben des Koalitionsvertrages einer breit angelegten Debatte. „Ich erwarte, dass allen politischen Entscheidungsträgern deutlich wird, dass wir unseren Soldaten die Schutzmöglichkeit einer bewaffneten Drohne nicht länger vorenthalten dürfen“, erklärte der CDU-Politiker.

SPD-Verteidigungsexperte Fritz Felgentreu widersprach dieser Erwartung. „Die Ergebnisse lassen sich nicht vorwegnehmen“, sagte Felgentreu. So halte die SPD die US-Praxis, mit Drohnen unabhängig vom Kombattanten-Status Zielpersonen zu töten, für völkerrechtswidrig.

Angesichts dessen, dass die Bundeswehr oftmals bei Auslandseinsätzen lediglich ein Erfüllungsgehilfe des Pentagons ist, welches kein Problem mit zivilen „Kollateralschäden“ hat, bleiben Zweifel an der Sinnhaftigkeit bestehen. Andererseits gehören Kampfdrohnen mittlerweile bei jeder modernen Armee zum Inventar, da sie eine wichtige Ergänzung bei den Kampffähigkeiten darstellen.

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