Dem Dollar Goodbye sagen

Die zunehmende Kluft zwischen dem gegenwärtigen Zustand der US-Wirtschaft und der Rolle des Dollars nähert sich einem Wendepunkt. Da die wirtschaftliche Macht Amerikas im Vergleich zu anderen Ländern und Regionen schrumpft, bedeutet dies, dass der Dollar immer weniger eine privilegierte Position einnehmen wird.

Bis vor kurzem hatte der Dollar eine so unübertroffene Dominanz, dass mehr als 60 Prozent aller Devisenreserven der Zentralbanken weltweit in US-Dollar gehalten wurden. Mehr als ein Drittel des weltweiten BIP wird von Ländern generiert, die den Dollar als offizielle Währung (z. B. Ecuador) oder als Parallelwährung (z. B. Panama) verwenden. Mindestens die Hälfte der grenzüberschreitenden Handelsrechnungen der Welt wird in US-Dollar ausgestellt. Dies entspricht dem fünffachen Anteil Amerikas am weltweiten Importhandel und dem dreifachen Anteil des Landes an den globalen Exporten.

Die Vereinigten Staaten kamen sowohl aus dem Ersten als auch aus dem Zweiten Weltkrieg als weltweit führender Gläubiger heraus, zerstörten jedoch die Volkswirtschaften anderer Länder, die mit ihnen gekämpft hatten. Dieses Muster wiederholte sich nach dem Kalten Krieg. Washington hat diese Oberhand aktiv genutzt, um den Dollar zu stärken, einschließlich seiner Position als „Reservewährung der Welt“, die in den letzten 75 Jahren bemerkenswert stabil war. Dies trotz der stetig wachsenden US-Staatsschulden, die bereits 24 Billionen US-Dollar erreicht haben und das jährliche BIP des Landes um 17 Prozent übersteigt. Und diese Staatsverschuldung wächst jährlich um 4 Billionen US-Dollar.

Die USA haben 200 Billionen US-Dollar an nicht finanzierten Verbindlichkeiten, und die Federal Reserve hält fast 7 Billionen US-Dollar an zunehmend riskanten und zwielichtigeren Vermögenswerten. Vielen Experten zufolge könnte das galoppierende Tempo, mit dem das US-Bundesdefizit wächst, und das unkontrollierte Drucken von US-Dollar bis Ende des Jahres zu wirtschaftlicher Implosion führen. Dies wird nicht nur der US-Wirtschaft einen Schlag versetzen, sondern auch die Volkswirtschaften von Ländern betreffen, die in US-Aktien investiert haben.

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Eine Analyse von Valery Kulikov.

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