Auch in Moskau nur eine geringe Covid-Sterblichkeit

Neue Zahlen aus Moskau verdeutlichen, dass Covid-19 nicht so tödlich ist wie es den Menschen immer wieder vermittelt wird. Lockdowns sind eigentlich unnötig.

Von Marco Maier

Moskau, die rund 12,5 Millionen Einwohner zählende Hauptstadt Russlands, befindet sich wegen der Ausbreitung von Covid-19 in einem Lockdown-Modus. Dieser soll laut dem Bürgermeister der Stadt, Sergei Sobyanin, auch so lange anhalten, bis es eine Impfung gegen das Virus Sars-CoV-2 gibt, wie er dem TV-Sender Rossiya-24 sagte.

Indessen betonte der Vizepräsident der Russischen Akademie der Wissenschaften, Vladimir Chekhonin, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS, dass bereits zwischen 12 und 12,5 Prozent der Bevölkerung Moskaus Antikörper gegen das Coronavirus entwickelt hätten. Dies sei allerdings noch lange nicht ausreichend um eine Herdenimmunität auszubilden.

Allerdings zeigen auch diese Zahlen aus Russland (wie schon viele andere Studien, die wir im Covid-Faktencheck aufzeigten), dass Covid-19 noch längst nicht so tödlich ist, wie es Politik und Medien in ihrer Panikmache gerne den Menschen vermitteln – und weshalb man gerne auf eine Herdenimmunität pocht. Wir sprechen hierbei immerhin von rund 1,5 Millionen Menschen in der russischen Hauptstadt, die offensichtlich schon dem Virus ausgesetzt waren.

Wenn wir nun die aktuell 2.330 mit Covid-19 in Verbindung gebrachten Todesfälle in Moskau in Relation dazu setzen, wird klar: die Letalität von Sars-CoV-2 liegt in der russischen Hauptstadt bei etwa 0,15 Prozent. Ein Wert, der sich mit vielen Studien aus anderen Ländern deckt und nur unwesentlich über jener der Influenza liegt. Wobei man hierbei berücksichtigen muss, dass es gegen viele Influenzastämme bereits Impfungen gibt und diese schon für eine gewisse Reduktion der Todeszahlen sorgen.

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So lange man allerdings nur die Zahlen der Johns Hopkins Universität (die auch bei Worldometers zu finden sind) berücksichtigt, welche – trotz der Ungenauigkeit vieler Testkits – nur positive Tests zählt, kommt man natürlich auf entsprechende Horrorzahlen. Da wirken die Verhältnisse zwischen „Infizierten“ und mit Covid-19 korrelierten Todesfällen so, als ob ein Killervirus umgehen würde.

Was man in den Medien kaum zu hören bekommt ist jedoch jener Umstand, dass die Testkapazitäten beschränkt sind und man vielerorts faktisch nur jene mit offensichtlichen Symtomen testet. Die vielen asymtomatischen Fälle jedoch nur selten. Wenn dann jedoch Antikörperstudien (wie in diesem Fall in Moskau) durchgeführt werden, stellt sich heraus, dass sich das Virus – ähnlich wie bei der Influenza – bereits völlig unbemerkt in der Bevölkerung verbreitet hat.

Es ist verständlich, dass die politisch Verantwortlichen mit Lockdowns und Quarantänemaßnahmen reagieren, wenn das öffentlich verbreitete Bild Horrorszenarien von Millionen Toten an die Wand malt – doch wenn man sich die Fakten einmal näher betrachtet, merkt man, dass übertrieben wurde. Denn selbst in starken Grippesaisonen mit sehr vielen Toten gibt es keine Lockdowns, die künstlich Rezessionen verursachen und unzählige Menschen in Armut und Verzweiflung stürzen. Es würde wahrscheinlich schon ausreichen, die Menschen zu mehr Handhygiene zu ermutigen.

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Ein Kommentar

  1. Kein gutes Zeichen aus Russland ist die Tatsache, dass man auch hier wider besseres Wissen, die Impfung gegen ein harmloses „Ding“ als erste Option sieht. Schäden vorprogrammiert ! Denn gegen ein „Ding“ welches bereits 200 Mutationen hinter sich hat, kann es keinen funktionierenden Impfstoff geben. Die Virologen machen auch hier den Fehler das Virus als statisches Ding zu sehen, statt als Timeline im Organismus (Mutationen), die gewisse Unpässlichkeiten während des Ausscheidungsvorgangs verursacht. Das ist keine Krankheit. Dass Alte mit schweren Vorerkrankungen MIT (NICHT AN) Corona sterben, ändert an dieser Tatsache nichts. Obduktionen werden auch in Russland so gut wie gar nicht durchgeführt. Warum?

    Die Maßnahmen mit digitalen Passierscheinen, Zeiten in denen man den Bewegungsspielraum zusätzlich einschränkt sind schon starker Tobak. Immer vorausgesetzt, dass die Putin Administration genau weiß, dass es sich um ein harmloses Virus handelt. Auch Russland benutzt die fehlerhaften NICHT VALIDIERTEN falsch positiven PCR-Tests, die bei Überprüfungen zeigten, dass sie eine positiv Fehlerquote von bis zu 10% haben und damit eingrenzende Maßnahmen unendlich machen können. Beispiel:
    In Russland werden monatlich zwei Million Tests durchgeführt. Hier sind also systemisch immer 200.000 falsch Positive enthalten, weil der Test eine Fehlerquote von etwa 10 % hat, die sich aus ca. 5-7 % anderer Corona Viren (in Wahrheit timeline) und 2-3 % konkret falsch positiven Anzeigen zusammensetzen.

    https://russland.ahk.de/corona-krise/liveticker

    Ab 1.6. werden „Lockerungen“ eingeführt. Festhalten. Beim Sport der nur morgens stattfinden darf, sind dann Masken zu tragen. Ein Wahnsinn. In Gebäuden zusätzlich Handschuhe. Die digitalen Passierscheine sind dann nur noch zeitweilig erforderlich. Corona 1984, weil Orwell da nicht drauf gekommen wäre. Auch Putin ist ein lupenreiner Demokrat und steht unseren Machthabern in nichts nach.

    Immerhin hat er nach Druck das Bayer-Mittel Hydroxychloroquin zugelassen. Ein Mittel (Resochin) das Bayer klammheimlich pünktlich im September letzten Jahres von den westlichen Märkten genommen hat und die Restbestände vernichtete. Angeblich, weil es in geforderter Reinheit nicht mehr herstellbar war. Jtzt geht es plötzlich wieder. In Indien und Pakistan wurde weiter verkauft. Wer glaubt das?

    https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/pharmazie/bayer-resochin-geht-ausser-vertrieb/

    Zur Ehrenrettung muss man allerdings sagen, dass Russland nur die zweifelsfrei AN und MIT Corona Gestorbenen zählt, während westliche Staaten in denen der Tiefe Staat marodiert, alles mitnimmt was „über den Regenbogen“ ging und irgendwie zählbar ist. Das führt in Brasilien wo der tiefe Staat Bolsonaro los werden will, zur sagenhaften Quote von 50% Infizierten und in den USA wo Trump weg soll, immerhin trotz aller Gegenwehr noch zu 15 %, während im offenen Japan 5.5 % und im benachbarten Kazachstan 1.3 % infiziert wurden. Alles Staaten mit statistisch ausreichend Tests, um eine Signifikanz zu erkennen. Wer also glaubt sowas? Nur trainierte Schafe.

    Fazit zu Russland: An der Quote der Infizierten im Verhältnis zu den Gesamttests im jeweiligen Staat lässt sich gut der Einfluss des Pharmakartells ablesen. Worldometers ist deshalb zumindest die bessere Wahl gegenüber Johns Hopkins, da dort die Darstellung bewusst Lese feindlich aufgebaut wurde. Hochburgen sind Europa und Nordamerika wo die Quoten am höchsten sind. Vor allem Brasilien hat hier ein (politisches) Problem. Auch Russland unter der Putin-Administration ist längst nicht so frei, wie es manch alternativer Fan glauben mag. Denn mit 3.8 % Quote sind die Orwell-Maßnahmen dort nun wirklich nicht zu rechtfertigen. Zumal 40% aller Infizierten in diesem großen Staat in Moskau angesiedelt sind, was aufgrund der Dichte völlig normal ist. Eine Übersterblichkeit an der man die Gefährlichkeit eines besonderen Ereignisses feststellen könnte, gibt es nirgendwo. Das Virus ist eine politische Erfindung im Tandem mit dem Pharmakartell. Dabei sollte man unbedingt auch das wackelnde Finanzsystem im Auge behalten, dem ein solches Ereignis für unliebsame Maßnahmen durchaus gelegen kommt. Un das betrifft die ganze Welt.

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