6 Milliarden Dollar gegen Hyperschallraketen

Die US Army zahlt Lockheed Martin insgesamt 6 Milliarden Dollar, um ein System gegen russische und chinesische Hyperschallraketen zu entwickeln.

Von Marco Maier

Während Russland und China neuartige Hyperschallraketen entwickeln, gegen die die klassische Raketenabwehr der Vereinigten Staaten völlig nutzlos ist, versucht das Pentagon dem mit neuen Verteidigungssystemen entgegenzuwirken. Dafür fließen wieder Unsummen in die US-Rüstungsindustrie.

So zeigt ein neuer Bericht, dass die US Army dem Rüstungskonzern Lockheed Martin insgesamt 6,07 Milliarden Dollar in den gierigen Rachen wirft, um „Patriot Advanced Capability-3 (PAC-3) Missile Segment Enhancement (MSE)“-Interzeptoren zu entwickeln. Diese sollen in der Lage sein können, solche mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit ankommende Raketen abzufangen.

Wer das System des militärisch-industriellen Komplexes der Vereinigten Staaten ein wenig kennt, der weiß, dass sich hier ein paar Leute eine goldene Nase verdienen werden. Immerhin ist die US-Rüstungsindustrie so in sich verschachtelt, wo jeder Haupt-Auftragnehmer noch Subunternehmer hat, die ebenfalls Subunternehmer mit weiteren Subunternehmen beschäftigen, dass die Entwicklungs- und Produktionskosten schlussendlich extrem in die Höhe steigen. Zulasten des US-Staatshaushalts natürlich.

Doch dieser gewaltige Komplex braucht eben seine Feindbilder, weshalb die andauernde Propaganda gegen Russland, China, den Iran und andere Länder anhält, um noch mehr Mittel aus dem Kongress zu leiern und die „Alliierten“ in Europa und Asien dazu zu bringen, noch mehr Steuergelder in völlig überteuertes Kriegsgerät zu stecken, welches gegen imaginäre „Feinde“ eingesetzt werden soll.

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Ohne diese andauernde Feindpropaganda des militärisch-industriellen Komplexes und dem ständigen militärischen Aufbau der USA und der NATO in Osteuropa und in Ostasien hätten sich Russland und China jedoch wahrscheinlich kaum die Mühe gemacht, solche militärischen Systeme zu entwickeln. Keine enorme militärische Bedohung zu haben heißt auch keinen Zwang Systeme zu entwickeln, um dieser entgegenzuwirken.

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